Im Namen des Erhabenen  
  Palästina-Spezial
 

Begriffsverfälschung: Antisemitismus, Antisemit

(die neusten Links sind jeweils oben angeordnet)

bullet Zionistischer Antisemitismus "ganz praktisch"
bullet Die Bedeutung der Chiffre "Neuer Antisemitismus"
bullet Rolf Verleger, Friedensjude, ist "möglicherweise Antisemit"
bullet Über die Verwirrung der Begriffe - ... Unterschiede zwischen Antisemitismus und Antizionismus.
bullet Über die künftige Bedeutung des Wortes Antisemit
bullet LG München: »Antisemitisch« und »antijüdisch« nicht von freier Meinungsäußerung geschützt
bullet "Antizionismus ist nicht Antisemitismus" - Linkezeitung-Interview mit Abraham Melzer
bullet Schutzhelm gegen die Antisemitismus-Keule
bullet Wenn Friedman kein Jude mehr sein darf - warum der Vorstand des Zentralrates abgelöst werden sollte
bullet Wer ist Antisemit?
bullet Frage zu Antisemitismus und Antizionismus
bullet Wer Antisemitismus sagt, muss Beweise beibringen
bullet Die neuen Antisemiten jagen nicht nur Juden
bullet Judenhaß einst hier und jetzt dort
bullet Antisemitismus- Vorwurf gegen «Spiegel»
bullet Norman Finkelstein: Antisemitismus als politische Waffe
bullet Keulenschwinger - Israels Beziehungen zu Spanien "beschädigt"
bullet Antisemitismusvorwürfe gegen Politologen
bullet Der Schwarze Kanal: Umgestülpter Antisemitismus
bullet Israels Politik nährt den Krebs des Antisemitismus
bullet Sind Sanktionen gegen Israel antisemitisch?
bullet Antizionismus ist nicht gleich Antisemitismus
bullet Zionistische Judeophobie
bullet Sind Juden selbst schuld am Antisemitismus?
bullet Wie stellt man Antisemitismus fest? - Man unterstellt ihn
bullet Eine neue Variante des Antisemitismus in Deutschland
bullet Gefälligkeitsurteil für Scharon
bullet "Antideutsche‹ kennen keine Argumente"
bullet Viel Effekt: Antizionistische Veranstaltungen
bullet Antisemitismuskeule als amerikanische Doktrin?
bullet Jesus und Maria als "dreckige Juden" beschimpft - Anti-Antisemitismus-Kampagne
bullet Global den Antisemitismus bekämpfen - neues US-Gesetz
bullet Die Kampagne - Dr. Ludwig Watzal und seine Kritik an Haim Saban
bullet Alle Eier in einen Korb
bullet "Den echten Antisemitismus erkennen" - Antizionisten sehen Umgestaltung Israels als Chance
bullet Antisemitischer Semit? - Die Brandstiftung in einem jüdischen Gemeindezentrum
bullet Der fünfte Holocaust
bullet Politik des größten angenommenen Übels schafft Verhältnisse, die zu bekämpfen sie vorgibt.
bullet Sieg-heil.de, DENIC und shoa.de
bullet Ariel Scharons Aufruf an die französischen Juden, nach Israel auszuwandern
bullet Drei Hakenkreuze
bullet Ein Dreyfus in der Bundeswehr
bullet Eine antisemitische Attacke mit einem Wolf drin
bullet Rechtsradikale für Israel
bullet OSZE-Konferenz gegen Antisemitismus: Welche praktischen Konsequenzen sind nötig?
bullet Ist der Papst ein Antisemit? 
bullet Streit über Kritik an Israel
bullet US-Staatssekretärin geriert sich als Antisemitismusexpertin
bullet Jude sein, leicht gemacht: Was ist eigentlich ein Jude?
bullet Scharons Hexenküche
bullet In die Irre geführt
bullet Der schwarze Kanal: Wenn Kritik an Israels Besatzungsmacht als »Judenhaß« denunziert wird
bullet Berlusconi als Kämpfer gegen den Antisemitismus geehrt

 

Mit dem Begriff "Antisemit" werden heutzutage auch Menschen belegt, die es wagen, "Israels" brutale menschenverachtende Politik zu kritisieren. Die Kritik richtet sich in den meisten Fällen gegen die Brutalität eines Besatzungsregimes und hat nichts mit Rassismus zu tun. Zudem sind z.B. auch die Araber Semiten, so dass ein Araber dementsprechend kaum Antisemit sein können. Zudem werden im Heiligen Qur'an zahlreiche Propheten der Juden hoch geachtet und geehrt wie z.B. Zacharias, Johannes, David, Salomo, Moses, Aaron und nicht zuletzt Jesus und Maria, welche dem jüdischen Stamm der "Aali Imran" abstammen.

Aus den oben genannten Gründen ist nicht der Begriff "Antisemitismus" sondern Antizionismus für die berechtigte Verurteilung der Unterdrückung und des zionistischen Rassenwahns angebracht. Der Mensch jüdischen Glaubens Finkelstein selbst hat sich in seinen Publikationen sehr kritisch gegen zionistische Finanzpraktiken geäußert und muss sich nunmehr selbst gegen den Vorwurf des Antisemitismus erwehren (siehe Berliner Morgenpost 26.4.2000), wie viele andere kritische Menschen jüdischen Glaubens auch (siehe: Juden wehren sich). Aber die Antisemitismus-Keule wird jeden Tag zionistischer Brutalität stumpfer und wirkungsloser, denn die Menschen wachen zunehmen auf - Gott sei Dank. Falls aber der Begriff Antisemitismus als "Rassismus gegen Juden" verwendet wird, dann ruft auch der Muslim-Markt auf gegen Antisemitismus.

Gemäß Zionistischem Verständnis allerdings beschreibt der Begriff "Antisemit" ausschließlich Menschen, die gegen Juden sind. Der Begriff soll im Jahr 1879 von einem Deutschen erfunden worden sein, um den nicht mehr salonfähigen Begriff „Judenfeindschaft“ zu ersetzen. Gemäß Moshe Zimmermann (Prof. für Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem und Direktor des Richard-Koeber-Centers for German History) ist der Begriff Antisemit folgendermaßen definiert: "Antisemit ist einer, der aufgrund eines Vorurteils „die“ Juden – als vermeintliche Rasse, Nation, Religionsgemeinschaft oder soziale Gruppe – pauschal negativ bewertet und daraus im relevanten Fall auch soziale oder politische Konsequenzen zieht." (Süddeutsche Zeitung 23.5.2002). Aber auch diese Definition ist ein Beweis dafür, dass Muslime allein schon aus ihrem Glauben heraus keine Antisemiten sein können, denn Muslime bekämpfen die unterdrückerischen, rassistischen und mörderischen Elemente unter den Zionisten, nicht aber die Juden pauschal, denen sie im Bedarfsfall sogar Schutz gewähren müssen, was geschichtlich mehrfach belegt ist!

"In Deutschland muss es möglich sein, die Politik des Staates Israel zu kritisieren, ohne dass man sich damit den Antisemitismus-Vorwurf einhandelt. Es gibt von jüdischer Seite Stimmen, die versuchen Antisemitismus und Antizionismus gleichzusetzen und jede kritische Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Politik Israels als antizionistisch und somit als antisemitisch darzustellen. Das geht nicht." (Landesbischof Huber in Berliner Zeitung Politik 27.5.2002)

Wie Recht der Landesbischof mit seiner Aussage hatte konnten zahlreiche angesehene Politiker am eigenen Leib erfahren. Das wohl deutlichste Beispiel dafür ist ein Flugblatt, dass der damalige FDP-Landesvorsitzende Jürgen Möllemann in der Woche vor den Bundestagswahlen (22.9.2002) in NRW verteilen lies.

Nicht zuletzt wurde auch der Muslim-Markt-Gründer des Antisemitismus verurteilt - entgegen jeglicher deutlicher und überprüfbarer Beteuerung gegen jegliche Form von Rassismus zu sein! (Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig)

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