Boykottaufruf
gegen Coca-Cola
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Der Muslim-Markt ist der Meinung, dass ein Muslim
Coca-Cola aus folgenden Gründen:
Das wohl bekannteste Merkmal von Coca-Cola ist, dass seine Zusammensetzung geheim
gehalten wurde und wird. Damit wird sogar geworben. Grundsätzlich sollte ein Muslim nichts trinken, von dem er noch nicht einmal weiß, was es ist. Dieses gilt insbesondere,
wenn aus der Vergangenheit bekannt ist, dass das Getränk, bzw. Vorläufer davon islamisch
verbotene Inhaltsstoffe hatte. Der Vorläufer hieß "French Wine Coca", der seinen
Namen nach die beiden Bestandteile Bordeaux-Wein und Coca Extrakt erhielt. 1886 beschloss
Pemberton ein alkoholfreies Getränk herzustellen, das auf "French Wine Coca"
basierte. Damals wurden "nur" noch die Koka-Blätter in Wein eingelegt, bevor
sie verarbeitet wurden.
Allerdings ist das nicht der Hauptgrund für die Ablehnung. Konzerne wie
McDonalds und
Coca-Cola setzen ihre weltweite Präsenz mit brachialen Geschäftspraktiken durch (Die
Zeit, 45/2000: Endziel Konsum).
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Der weltweite Feldzug des Cola-Imperiums begann mit dem zweiten Weltkrieg. Das
unternehmen ordnete an, daß jeder US-Soldat überall in der Welt für 5 Cents seine
Coca-Cola kriegen solle. Auf diese Weise baute - mit der Unterstützung von Dwight
Eisenhower - die US-Armee überall dort Cola-Fabriken, wo sie intervenierte und
stationierte. Nach dem II. Weltkrieg war - mit Ausnahme der kommunistischen Länder -
Coca-Cola damit weltweit bekannt und überall erhältlich. Die Überzeugungsmethoden des
Unternehmens waren immer extrem imperialistisch ausgerichtet, wobei speziell entblößte
Frauen in der Werbung in Kulturkreise eingeführt wurde, in denen noch Anstand herrschte.
Als Ende der 90er Jahre in der islamischen Welt durch die zunehmende Abneigung der
Bevölkerung gegen die US-Amerikanisierung mit Einbußen zu rechnen war, startete
offensichtlich das Cola-Imperium einen ausgeklügelten Plan. So wurde Prinz Alwaleed bin
Tala, der Neffen des saudiarabischen Königs Fahd dazu überredet, sich am Gewinn (und
auch Verlust) von Cola zu beteiligen. So kaufte der Prinz im Frühjahr 2000 mit
Öl-Dollars u.a. Aktien von Coca Cola und Pepsi Cola für jeweils 50 US$ (daneben auch
Walt Disney, Mc Donalds, Procter&Gamble und Ford). So war schon einmal sicher
gestellt, dass ein einflussreicher Monarchennachkomme ein großes Eigeninteresse am
Verkauf der Cola in der muslimischen Welt hatte. Als das immer noch nicht ausreichte, um
die Verkaufszahlen zu steigern, ereignete sich etwas sehr merkwürdiges in Ägypten:
Es wurde das Gerücht verbreitet, dass das Logo der US-Firma angeblich antiislamisch
sein soll. Im ersten Moment war man nur allzu bereitwillig in Ägypten bereit, an eine
weltweite Verschwörung gegen die arabische Welt und den Islam zu glauben. Im Spiegelbild
des altmodischen Logos von Coca-Cola wollten angeblich ägyptische Frömmler einen
arabisch geschriebenen Aufruf gegen den Islam erkennen, nämlich «La Mohammed, la
Mekka», auf Deutsch: «Nein zu Mohammed, nein zu Mekka».
Der Hintergrund dieser Anschuldigung bestand in der Spiegelung des Cola-Logos gemäß
folgendem Schema:
Die Spiegelverkehrte Version bedurfte einer nur extrem geringen Retusche um daraus die
oben zitierten arabischen Schriftzeichen zu erkennen:
Rund um die Azhar-Moschee in Kairo und die ihr angeschlossene Universität wurden am
Wochenende Flugblätter mit dem Logo in Spiegelschrift und der Aufforderung verteilt, das
islamfeindliche Getränk zu boykottieren. Die Direktoren der dortigen Cola-Vertretung
waren offensichtlich vorbereitet. Der verantwortliche Manager für den Mittleren Osten,
Mahmud Hamdi, bat Kairos Großmufti, Scheich Nasr Farid Wassel, unverzüglich
einzugreifen. Wassel erklärte daraufhin, dass das Logo von einem Komitee von Experten in
religiösen Fragen untersucht würde. Gleichzeitig kam ein ähnliches Komitee in
Saudi-Arabien zusammen, das ja eigentlich gar nicht betroffen war. Erwartungsgemäß kamen
beide Komitees zu dem Schluss, dass es sich um eine Beschuldigung ohne jegliche Grundlage
handle. Wassel verurteilte anschließend die Aufwiegler und betonte, dass
derartige Gerüchte Tausende von ägyptischen Arbeitern arbeitslos machen könnten.
Coca Cola ist als ein besonders übles Beispiel der sogenannten Globalisierung. Denn
Coca Cola ist das Symbol für die Expansion US-amerikanischer Kultur in der
Nachkriegszeit, eine Expansion, die man als 'Amerikanisierung' bezeichnen kann. Die
Erfolge des Unternehmens haben solche Ausmaße erreicht, daß Coca Cola für viele
Menschen in der ganzen Welt synonym mit amerikanischer Kultur ist. Und es sind nicht nur
Muslime, die zum Boykott von Coca-Cola aufrufen.
Anfang 2001 wurde in der Schweiz erstmals laut über Vergeltungsmaßnahmen nachgedacht,
nach den amerikanischen Boykott-Ankündigungen gegen Schweizer Banken. Aufgrund eines
zionistisch motivierten Boykotts gegen Schweizer Firmen, würden Sie im Gegenzug auf
US-Produkte wie Coca-Cola und Nike oder Ferien in den USA verzichten. Danach zumindest
fragte die Boulevardzeitung «Blick» ihre Leser. Eine überwältigende Mehrheit von 69
Prozent antwortete mit Ja. Swatch-Chef Nicolas Hayek kündigte inzwischen an, er werde bei
einem Boykott gegen Schweizer Firmen keine US-Produkte für seine Uhrenherstellung mehr
kaufen. Gegen den Vorsitzenden der rechtsorientierten Schweizer Demokraten (SD), der sich
mit einem Boykott-Aufruf an die Schweizer gewandt hatte, wurde Strafanzeige wegen
Rassismus erstattet. Er hatte gefordert, "sämtliche amerikanischen und jüdischen
Waren, Restaurants und Ferienangebote solange zu boykottieren, bis diese gemeinen und
völlig unberechtigten Angriffe und Klagen gegen die Schweiz" aufhörten. Auslöser
der Eskalation waren schweizer Hinweise an Israel, die Menschenrechte zu achten. Israels
Botschafter in der Schweiz, Jizhak Mayer, protestierte gegen den Aufruf. Er fühle sich an
den deutschen Nazi-Ruf «Kauft nicht bei Juden» erinnert, sagte Mayer. Nachdem das
schweizer Parlament einige Male die Israelis daran erinnert hatte, das auch Palästinenser
als Menschen gemäß den Menschenrechtskonventionen zu behandeln sind hatte Anfang Juni
2000 der Staat New York einen Stufenplan mit Sanktionen ankündigte, für den Fall, daß
sich die Schweizer Großbanken und der Jüdische Weltkongress nicht bis Anfang September
auf einen Vergleich zur Entschädigung von Holocaust- Überlebenden einigen. Der Plan
reicht von einem Rückzug aus Tagesgeld-Anlagen bis zu einem möglichen totalen Boykott
von Schweizer Produkten im kommenden Jahr. Sollten weitere US-Bundesstaaten dem Plan von
New Yorks Finanzchef Alan Hevesi folgen, droht ein Handels- und Wirtschaftskrieg zwischen
der Schweiz und den USA. Die drei Großbanken der Schweiz prüfen daher inzwischen
rechtliche Schritte gegen die Boykott-Staaten. Der Schweizer Bundesrat denkt über eine
Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf nach. Und das Volk redet offen von
einem Handelsboykott auf Verbraucherebene. Und welches Produkt wird zuerst genannt?
Coca-Cola als Symbol US-amerikanischen Imperialismus.
Auch das Cola-Unternehmen selbst gibt diesen Sachverhalt zu, so sagte Coca-Cola-Chef
Douglas N. Daft in DER SPIEGEL 13/2000: "Coca-Cola ist ein Ausdruck unserer Zeit, ein
Symbol für Veränderung. Die ehemaligen DDR-Bürger zum Beispiel kannten Coca-Cola, bevor
die Mauer fiel, sie wollten mit diesem Getränk nicht allein den Durst löschen - Coke war
für sie ein Symbol für einen anderen Way of Life. Kein anderes Produkt ist heute
weltweit so bekannt wie Coca-Cola."
Ein weiterer Boykottaufruf erfolgte von den eigenen Mitarbeitern im Frühjahr 2000. Die
Neue Zürcher Zeitung berichtete am 18. Mai 2000, dass seit dem 19. April ein
afroamerikanischer Boykottaufruf gegen die von Coca Cola produzierten Waren existiert.
Hintergrund war eine Rassendiskriminierungsklage, welche bereits im Jahr 1999 von acht
ehemaligen und aktiven Mitarbeitern der Firma eingereicht wurde. Durchschnittlich, so
erklärten die Kläger, verdienten schwarze Mitarbeiter der in Atlanta (Georgia)
ansässigen Firma pro Jahr etwa 27 000 Dollar weniger als ihre weißen Kollegen. Zudem
gibt es nur einen schwarzen Manager und ein afroamerikanisches Vorstandsmitglied.
Hispano-Amerikaner, eine weitere große ethnische Bevölkerungsgruppe der USA, sind auf
den Chefetagen von Coca Cola überhaupt nicht vertreten. Von offizieller Seite wurde durch
den Konzernchef Douglas Daft jegliche Diskriminierung abgestritten, doch es war
offensichtlich, dass Coca Cola eine außergerichtliche Einigung anstrebte, denn viel Geld
steht auf dem Spiel. Mehr noch als die potenziell hohen Abfindungen für die acht Kläger
bereitet Coca Cola die Aussicht Sorge, dass eine Drohung wahr wird: 2 000 weitere
ehemalige und aktive Mitarbeiter tragen sich mit dem Gedanken, sich den acht Kollegen
anzuschließen und eine Sammelklage einzureichen. Im Falle einer Verurteilung und
Abfindungszahlungen würde das Unternehmen stark belastet. Trotz seiner Größe hat das
Unternehmen schlechte Chancen gegen die gut organisierten Kläger, die sich zum Committee
for Corporate Justice (Komitee für Unternehmens-Gerechtigkeit) zusammengeschlossen haben.
In einer Aufsehen erregenden Aktion, die an die sogenannten "Freedom Riders" der
Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre erinnerte, fuhren 45 ehemalige und aktive
Mitarbeiter von Coca Cola mit einem Bus durch den Süden der USA. Ihre fünftägige Fahrt
- der "bus ride for justice" - endete am 20. April in Wilmington (Delaware), wo
die jährliche Aktionärsversammlung der Firma stattfand. Inwieweit der Boykott Wirkung
zeigen wird, ist ungewiss. Eines aber ist klar: Das multi-ethnische Image, das Coca Cola
mit großem Aufwand gepflegt hat, ist schon jetzt stark beschädigt.
Inzwischen hat das Cola-Imperium nicht nur in den USA sondern auch z.B. in Deutschland
zahllose andere Getränke aufgekauft. So gehören z.B. Fanta, Sprite, Bonaqua und zahllose
sogenannte Energy-Drinks dem unternehmen. Aber nicht alle Regierungen nehmen die
Ausbreitung des Monopols ohne weiters hin. So fragte der Spiegel den Cola Chef Douglas N.
Daft (DER SPIEGEL 13/2000): Plötzlich wehren sich selbst nationale Regierungen wie die
Frankreichs gegen Coca-Cola, wenn Ihr Konzern versucht, eine Konkurrenzfirma aufzukaufen.
Welche Erklärung haben Sie für den unerwarteten Widerstand?" Und Daft antwortete:
"Ich glaube, wir haben die nationalen Sensibilitäten oft falsch eingeschätzt.
Europa ist im Umbruch - keine Regierung will sich in dieser Phase vorwerfen lassen, die
Interessen seiner nationalen Industrien nicht ausreichend zu schützen."
Zu den weiteren Methoden des US-Wirtschaftsimperialismus gehört die Zurückhaltung von
negativen wissenschaftlichen Erkenntnissen über ihre Produkte. Insbesondere über
Coca-Cola gibt es zahlreiche solche Erkenntnisse. So verursacht Cola z.B. mürbe Knochen.
Trinken Kinder viel Cola, brechen ihre Knochen leichter, so das Ergebnis einer
amerikanischen Studie mit Kindern und Jugendlichen. Das Fraktur-Risiko liege um so höher,
je mehr Cola getrunken wird.
Im Mai 2002 wurde ein schwerwiegender Vorwurf gegen Coka-Cola von den eigenen
Mitarbeitern erhoben. Erneut ging es um Rassismus! (Siehe
Spiegel online)
Dutzende Coca-Cola-Angestellte beschuldigen ihr Unternehmen, in Texas alte
Coke-Dosen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum in neue Verpackungen gesteckt zu
haben. Die "recycelten" Dosen sollen dann in den Armenvierteln von
Nordtexas verkauft worden sein. Das Unternehmen weist die Anwürfe entschieden
zurück.
(dpa) Aus alt mach' neu: In Texas sollen Mitarbeiter des
Getränke-Konzerns Dosen umdeklariert haben
Dallas - William Wright, seit 14 Jahren Coca-Cola Lieferwagenfahrer, will
nicht länger schweigen. Jahrelang hat er nach eigenen Angaben Coke-Trinker
vorsätzlich getäuscht. Bei Coca-Cola in Texas, berichtet Wright in der
"New York Times", sei es üblich gewesen, alte Coke-Dosen aus ihren
Pappverpackungen mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum zu nehmen und sie in neue
Verpackungen umzupacken. Die so optisch aufgefrischte Ware sei dann an
Einzelhändler in vorrangig von Schwarzen und Spanischstämmigen bewohnten
Nachbarschaften im Norden von Texas ausgeliefert worden - denn Coca-Cola habe
darauf spekuliert, dass in diesen armen Gegenden niemand die Ware genauer unter
die Lupe nehme, wenn der Preis stimmt. "Sie (Coca-Cola) senkten den Preis
und lieferten die Getränke dann an schwarze oder spanische Geschäfte",
bestätigt auch Llewellyn Hamilton. Der 49-Jährige arbeitet seit mehreren Jahre
für Coca-Cola in Dallas. Laut Hamilton war die Praxis weit verbreitet. Intern
habe das Unternehmen Produkte, deren Haltbarkeitsdatum beinahe abgelaufen war,
als "near-dated" bezeichnet. Die Rebellion der Coke-Truck-Driver
Coca-Cola weist die Vorwürfe zurück. Eine Sprecherin von Coca-Cola Deutschland
sagte gegnüber SPIEGEL ONLINE, in den USA sei wegen der Vorwürfe eine
Untersuchung eingeleitet worden. Diese habe keine Anhaltspunkte für ein
Fehlverhalten seitens Coca-Cola-Mitarbeitern ergeben. "Unseren Kunden nur
Produkte höchster Qualität zu liefern ist eine der wichtigsten
Geschäftsregeln von Coca-Cola", so die Sprecherin. Zudem gebe es im
Unternehmen zahlreiche interne Richtlinien für die Gleichberechtigung von
Minderheiten. "Sollte ein Mitarbeiter gegen unsere Regeln verstoßen haben,
wird er dafür zur Verantwortung gezogen werden", so das Unternehmen.
Allerdings klingt diese Version wenig glaubhaft, denn die Zahl der
Zeugenaussagen ist erdrückend. In Nord-Texas findet inzwischen eine wahre
Rebellion von Coke-Lieferwagenfahrern, einfachen Arbeitern und Verkäufern
statt. Dutzende von ihnen haben inzwischen bestätigt, dass sie auf direkte
Anweisung ihrer Vorgesetzten beinahe ein Jahrzehnt lang alte Coke neu verpackt
und ausgeliefert haben. Alte Coke kommt in den Automaten Auch Kenneth Newsome,
ein Manager der Supermarktkette Sack 'n' Save berichtet, dass alte
Getränkedosen mit einer neuen Verpackung versehen wurden. Coke-Angestellte
hätten in seinem Laden ältere Ware aus dem Regal entfernt und diese in einem
Hinterzimmer des Supermarkts in neue Verpackungen gesteckt. Ein Teil der alten
Getränke sei zudem in die Getränkeautomaten des Geschäftes einsortiert
worden, so Newsome. "Sie benutzten Fensterreiniger, um das
Haltbarkeitsdatum auf den Flaschen zu entfernen." "Ich wusste, dass
das, was wir machten, falsch war", sagt Truck-Fahrer Wright, "aber
jedes Mal, wenn ich das Thema ansprach, bekam ich zu hören: 'Ich bin der Boss.
Mach, was ich dir sage'."
In muslimischen Kreisen hält sich zudem hartnäckig das Gerücht, dass das
Cola-Imperium massiv zionistische Bewegungen unterstützen würde. Belege hierfür konnten
wir bisher nicht finden, aber auch ohne die direkte Unterstützung des Zionismus ist Cola
aus oben genannten Gründen für uns einen Boykottaufruf wert. Dabei geht es nicht in
erster Linie um die finanzielle Beeinträchtigung des Unternehmens, was bei deren Größe
nur schwer möglich sein sollte, sondern vor allem um die Bekämpfung des Hauptsymbols des
Kulturimperialismus der USA.
Aber auch das Christentum wird von Coca-Cola für seine eigenen Zwecke
missbraucht. So verdankt z.B. sein heutiges Aussehen übrigens der Nikolaus ganz
profan dem Corporate Design Colas. "The Coca Cola Company" beauftragte
1931 den Grafiker Haddon Sundblom mit der Gestaltung einer Weihnachtswerbung, in
deren Mittelpunkt "Santa Claus" stehen sollte. Zwischen 1931 und 1966
gestaltete Sunblom 44 Anzeigenmotive für Coca Cola, die zusammen mit dem
Getränk ihren Siegeszug rund um die Welt antraten. Und so kennen auch die
heutigen Generationen heute, den Nikolaus: Großväterliche Anmutung,
eindrucksvoller Rauschebart, rote Kleidung mit weißem Pelzbesatz - die Farben
von Coca Cola. Allein so ein Missbrauch von Heiligem für Verkaufszwecke ist die
Ablehnung wert!
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Anfang 2003 wurde unter der Bezeichnung Mecca-Cola
eine Art muslimische Alternative gegen Coca-Cola aufgebaut.
Allerdings stieß die Namensgebung auf Kritik unter Muslimen. |
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A&W-Ko, Ambasa, Andifrut, Andina Nectar, Aqua, Aquarius, Aqvaris
Bacardi Mixers, Barq's, Beat, Beverly, Bibo, Bimbo, Bimbo Break,
Bistrone, Bjare, Bolt, Bonaqa, Bonaqua/Qa, Bonaqa Plus, Bori Bori, Bright
And Early, Burn
caffeine free Coca-Cola, caffeine free Coke Light/diet
Coke, Cafielle,
Canada Dry-Ko, Canning's, Cappy, Caprice, Chinotto,
Ciel, Citra, Charrua,
Cherry Coke, Chinotto Light, Chivalry, Chotto
Kaoru, Chuhai, Coca Ii,
Coca-Cola, Cocoteen, Cool From Nestea, Cresta-Ko,
Cristal, Crush-Ko,
Crystal
Dasani Water, Delaware Punch, diet A&W-Ko, diet Andina
Nectar/Andina
Nectar Lt, diet Barq's, diet Canada Dry-Ko, diet
Charrua, diet Cherry Coke,
diet Coke/Coca-Cola Light, diet Cool From Nestea, diet
Crush-Ko, diet Dr Pepper-Ko, diet Fanta, diet Hi-C, diet Hi Spot-Ko, diet Inca Kola, diet Kia
Ora-Ko, diet Krest, diet Lift, diet Lilt, diet Minute Maid Soft Drink, diet
Mello Yello, diet Mr Pibb, diet Nestea, diet
Oasis-Ko, diet Schweppes-Ko,
diet Sport-Ko, diet Sprite/Sprite Light, diet
Squirt-Ko, diet Tai, Drim, Dr
Pepper-Ko
Emblem, Eva
Fanta, Fanta Bitter, Fanta Still, Finley,
Fioravanti, Five Alive, Frazer & Neave, Fresca, Frescolita, Frisco, Fruitia,
Fruitopia, Fruitopia Tea, Fruit Tree, Frugos, Fruktime
Georgia, Georgia Club, Gini-Ko, Gold Spot, Grand Blue, Grapette
Hachimittu, Hawai, Hi-C, Hires-Ko, Hi Spot-Ko, Hit, Horizon, Huang
Ice Mountain, Inca Kola, Itu
Jet Tonic, Jinmeile, Jozuni Yasai, Judor
Kapo, Kia Ora-Ko, Kin, Kinley, Kochakaden, Koumi Soukai, Krest, Kuat,
Kuat Light, Kuli, Kyun
Lactia, Leafs, Lift, Lilt, Limca, Limonade
Master Chill, Master Pour, Maaza, Meijin, Meisuimeguri, Mello, Mello
Yello, Mer, Mezzo, Migoro-Nomigoro, Minaqua, Minuano, Minute Maid,
Minute Maid Ades And Punches, Minute Maid Juice To Go, Minute Maid
Premium Choice, Minute Maid Soft Drink, Mireille, Mr Pibb
Nagomi, Namthip Water, Nectarin, Nescafe, Nestea, Nevada, New
Vegitabeta, Nihon Alps Mori No Mizudayori, Nordic Mist, Nusta
Oasis-Ko, Ok, Old Colony-Ko
Parle, Pepe Rico, Pion, Play, Poms, Powerade, Private Label, Pulp
Qoo, Quatro
Ramblin' Root Beer, Real Gold, Red Flash, Red Lion, Refresh Tea, Rimzim,
Rosalta, Roses-Ko, Royal Tru
Samson, Santiba, Saryusaisai, Schweppes-Ko, Seasons, Seiryusabo, Seltz,
Sensun, Sera, Shanhaiguan, Shikikurabe, Shpla, Simba, Smart, Sokenbicha,
Solo-Ko, Sonfil, Soonsoo, Southern Sun, Sparletta, Sparletta Ginger Beer,
Sparletta Iron Brew, Splash, Sport-Ko, Sprite, Spur-Ko, Squirt-Ko, Stoney
Ginger Beer, Sunfill, Sunfilled, Sunkist-Ko, Sun Valley, Surge
Tab, Tab X-Tra, Tahitian Treat-Ko, Tai, Tasters Choice, Tian Yu Di,
Tiky-Ko, Thums Up, Top, Toppur, Tropical - Tccc, Tuborg Squash,
Tuborg Squash Light, Tutti-Ko
Urge
Variety Pack, Vegitabeta, Vital
Wink-Ko, Woorijip
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Das ist das wahre Leben - Mörder bei Coca Cola
von David Bacon - ZNet
19.06.2003
SAN FRANCISCO, CA 24.11.2001 - Nachdem ihr Gewerkschaftsvorsitzender
am Werkstor ihrer Firma niedergeschossen wurde, versuchen Edgar Paez und
seine MitarbeiterInnen von der Coca Cola Flaschenfabrik in Carepa,
Kolumbien, seit vier Jahren, die Gerichte dazu zu bringen, über die
für den Mord Verantwortlichen gerecht zu urteilen. Aber statt dessen
finden sich einige der ArbeiterInnen selbst hinter Gittern wieder,
während sie beobachten können, wie die Mörder frei herumlaufen.
Im Glauben, dass die kolumbianischen Gerichte nicht imstande seien,
für Gerechtigkeit zu sorgen, haben sie sich entschieden, Coca Cola in
amerikanische Gerichtssäle zu zerren. Zu ihrer Unterstützung fanden
sie eine mächtige amerikanische Gewerkschaft.
In diesem Sommer reichte die kolumbianische Gewerkschaft SINALTRAINAL
zusammen mit der United Steel Workers of America (Gewerkschaft der
Beschäftigten in der amerikanischen Stahlindustrie; Anm. d. Ü.) und
dem International Labor Rights Fonds (Internationaler Fonds für
Arbeitsrechte; Anm. d. Ü.) die Anklageschrift gegen Coca Cola, Inc.,
Panamerican Beverages (der größte Softdrink Flaschenhersteller
Lateinamerikas, der seit 60 Jahren mit Coke zusammenarbeitet), und
Bebidas y Alimentos (das im Besitz des aus Key Biscayne, Florida,
stammenden Richard Kirby ist und das Werk in Carepa betreibt) in Florida
ein. Die drei Unternehmen werden der Mittäterschaft bei der Ermordung
kolumbianischer GewerkschaftsführerInnen beschuldigt. Die Gewerkschaft
hofft, dass sie mit dieser neuen Strategie, eine Mordwelle an militanten
GewerkschafterInnen, die über ein Jahrzehnt andauert, stoppen zu
können. Deshalb reisen auch kolumbianische GewerkschafterInnen durch
die Vereinigten Staaten, um für diesen Fall und zukünftige Aktionen
Unterstützung zu sammeln.
Die Anklage in Florida besagt, dass am 5. Dezember 1996 um 8.30Uhr
ein paramilitärischer Todesschwadron der rechtsgerichteten Vereinten
Selbstverteidigungskräfte Kolumbiens (AUC; größte rechte
paramilitärische Gruppierung in Kolumbien; Anm. d. Ü.) am Tor der
Carepa Flaschenfabrik auftauchte. Isidro Segundo Gil, ein Mitglied des
Exekutivgremiums der Gewerkschaft, wollte zu ihnen gehen, um ihre
Absichten herauszufinden. Sie eröffneten jedoch das Feuer und töteten
ihn. Eine Stunde später nahmen die Paramilitärs einen weiteren
Gewerkschaftsführer in seiner Wohnung gefangen. Er konnte aber
entkommen und floh nach Bogotá. An diesem Abend brachen Mitglieder der
Paramilitärs dann in das Büro der Gewerkschaft ein und brannten es
nieder.
Am darauffolgenden Tag kam eine schwerbewaffnete Gruppe in die
Flaschenfabrik und rief die ArbeiterInnen zusammen. "Sie sagten,
dass ihnen dasselbe widerfahre wie Gil, wenn sie nicht bis vier Uhr
nachmittags ihr Amt niederlegten - sie würden getötet", erinnert
sich Paez.
Coca Cola Sprecher Rafael Fernandez beteuert, dass der
Verhaltenskodex den Respekt vor den Menschenrechte verlange. Der
kolumbianische Sprecher von Coca Cola, Pedro Largacha, behauptet
hingegen, dass "die Flaschenhersteller in Kolumbien völlig
unabhängig von Coca Cola sind". Der Betreiber, Bebidas y Alimentos,
erklärt, dass er keine Möglichkeit gehabt habe, die Paramilitärs zu
stoppen. "Du benutzt nicht sie, sie benutzen dich", wirft
Kirby ein. "Niemand sagt den Paramilitärs, was sie zu tun
haben."
Aber während des Prozess´ wird der Fabrikmanager, Milan Mosquera,
der eine ganze Reihe von Partys mit den Paramilitärs feierte,
beschuldigt werden, ihnen die Anweisung gegeben zu haben, die
Gewerkschaft zu zerstören. Paez führt an, dass nicht nur die
Werksmanager verantwortlich seien, sondern, dass auch Coke davon
profitiert habe. "Zur Zeit von Gils Tod befanden wir uns in
Verhandlungen mit dem Unternehmen. Danach haben sie nicht mehr mit der
Gewerkschaft verhandelt. 27 ArbeiterInnen in zwölf Departements
verließen die Fabrik und die Umgebung. All diese ArbeiterInnen mussten
aus der Gewerkschaft austreten, um ihr Leben zu retten, so dass die
Gewerkschaft völlig zugrunde ging. Zwei Monate lang kampierten die
Paramilitärs vor dem Eingangstor des Werks. Coca Cola hat sich nicht
einmal bei den zuständigen Behörden beschwert.
Die Kündigungsformulare, so wird in der Anklageschrift beschrieben,
sind von der Firma vorbereitet worden. Die erfahrenen ArbeiterInnen, die
die Fabrik verließen, und die 380 bis 400 US- Dollar im Monat verdient
haben, sind unterdessen durch neue Arbeitskräfte, die zum Mindestlohn -
130$/Monat - arbeiten, ersetzt worden.
Während einer späteren Untersuchung des kolumbianischen
Justizministeriums wurden der Direktor und der Produktionsmanager in
Haft genommen, zusammen mit einem lokalen Führer der Paramilitärs.
Alle drei sind allerdings anschließend ohne Gerichtsverhandlung frei
gelassen worden.
Die Ermordungen der Gewerkschaftsführer auf dem Gelände des Coca
Cola Werks waren weder die ersten noch die letzten. 1994 sind bereits
zwei andere Gewerkschaftsaktivisten, Jose David und Luis Granado, in
Carepa getötet worden. Im Anschluss daran forderten die Paramilitärs
die ArbeiterInnen ebenfalls auf, die Gewerkschaft zu verlassen. 1989
wurde Jose Avelino Chicano auf dem Fabrikgelände in Pasto das Leben
genommen. In diesem Jahr ist ein führendes Gewerkschaftsmitglied, Oscar
Dario Soto Polo, in Bucaramanga umgebracht worden. Als die Gewerkschaft
die Morde verurteilte, hat der Sicherheitschef der Fabriken, Jose Alejo
Aponte, ihre FührerInnen des Terrorismus beschuldigt. Fünf von ihnen
wurden daraufhin für sechs Monate inhaftiert. Auf die Wände des Werks
in Barrancabermeja wurde ein Graffiti gekritzelt - "Schmeißt
Galvis bei Coca Cola raus, gezeichnet AUC". Juan Carlos Galvis ist
Vorsitzender der dort ansässigen Gewerkschaft.
Paez beklagt, dass "es eines der größten Probleme in Kolumbien
ist, dass sozialer Protest generell kriminalisiert wird".
Laut eines anderen kolumbianischen Gewerkschafters, Samuel Morales,
von der größten Gewerkschaft des Landes, des Vereinten Bundes der
Arbeiter und Arbeiterinnen (CUT), "regieren die transnationalen
Konzerne in vielerlei Hinsicht die Staaten, in denen sie agieren. Und in
unserem Land ist es mittlerweile zu einem Verbrechen geworden, sich
kritisch ihnen gegenüber zu äußern. Sie erhalten billige
Arbeitskräfte indem sie die Gewerkschaften schwächen und langfristig
angestellte Personen feuern."
Bis Mitte Oktober sind allein in diesem Jahr 125 kolumbianische
GewerkschafterInnen ermordet worden. Letztes Jahr kostete weiteren 129
ihr Engagement das Leben - von fünf GewerkschafterInnen, die auf der
ganzen Welt umgebracht werden, stammen drei aus Kolumbien.
Die Paramilitärs werden für fast alle Hinrichtungen verantwortlich
gemacht. Robin Kirk, der/die (?) die Menschenrechtsverletzungen in
Kolumbien für Human Rights Watch beobachtet, sagt, dass enge
Verbindungen zwischen den AUC und dem kolumbianischen Militär bestehen.
"Der kolumbianische Militär- und Spionageapparat ist seit den
1950er Jahren offen anti- kommunistisch und folglich weden die
GewerkschafterInnen als UmstürzlerInnen - als eine ernst zu nehmende
und potentielle Bedrohung - betrachtet."
"Sie glauben, dass es ein Verbrehen sei", fügt Morales
hinzu, "wenn irgendeine Alternative, irgendeine Option für einen
sozialen Umbau präsentiert wird - auch wenn es nur darum geht, für
ArbeitnehmerInnenrechte und für die eigenen Bedürfnisse zu kämpfen.
Die Paramilitärs ergreifen nicht von sich aus die Initiative. In
Kolumbien werden sie deswegen nur als die "sechste Division"
des Militärs bezeichnet."
Und trotz der Todes- und Gewaltwelle nahm die U.S. amerikanische
Hilfe für die kolumbianischen Streitkräfte rasant zu. Mit dem
"Plan Colombia" (nähere Informationen dazu siehe: "Plan
Colombia" von Noam Chomsky; Anmerk. d. Ü.) haben die USA über
eine Milliarde U.S. Dollar fast ausschließlich in Form von
militärischer Hilfe in das Land geschleust. Paez bezichtigt den von den
USA finanzierten Drogenkrieg als einen Vorwand , um die transnationalen
Konzerne zu beschützen. "Das Ziel des "Plan Colombia"
ist es, die sozialen Bewegungen in unserem Land auszurotten. Denn dies
schafft wesentlich positivere Bedingungen, unter denen dann unsere
natürlichen Ressourcen und Arbeitskräfte ausgebeutet werden
können."
Ein Ziel der Anklage gegen Coke ist, den Druck auf die kolumbianische
und die U.S. amerikanische Regierung zu erhöhen, damit ihr Handeln in
Zukunft den Konventionen der Internationalen ArbeiterInnenorganisation
(International Labor Organisation) und den Genfer
Menschenrechtskonventionen entspricht. Zusätzlich würden die
kolumbianischen GewerkschafterInnen es gern sehen, wenn die Mörder zur
Verantwortung gezogen und der Gerechtigkeit genüge getan würde.
"Wir wollen die Maske herunter reißen, die die Verwicklung der
transnationalen Konzerne in unseren inneren Konflikt verbirgt",
erklärt Paez. "Um das zu erreichen, benötigen wir ein
juristisches Forum außerhalb des Landes, denn in Kolumbien wird denen,
die die Schuld für diese Verbrechen tragen, mit Straffreiheit begegnet.
In diesem besonderen Fall gehört eben auch Coca Cola zu jenen
Schuldigen. Aber sie sind bei weitem nicht das einzige Unternehmen, das
eine Politik verfolgt, die die Menschenrechte verletzt. Wir geben hier
lediglich unsere globale Antwort auf ihre globalen Operationen."
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Präzedenzfall Coca Cola droht Rekordbußgeld
Donnerstag, 19. Juni 2003, n-tv
von Manuel Vaid
Die EU-Wettbewerbskommission wird den Getränkekonzern Coca Cola
wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung auf dem
europäischen Markt für alkoholfreie Getränke möglicherweise mit
einer empfindlichen Geldbuße belegen.
Die Kommission hat vier Jahre lang untersucht, ob Coca Cola in den
90er Jahren mit der Vergabe von Rabatten an Wiederverkäufer geltendes
Kartellrecht verletzt hat. Coca Cola soll Händlern einen Treuebonus
angeboten haben, falls diese einen Basisumsatz mit Coca Cola Produkten
erreichten, der durch die Bevorzugung vor Produkten anderer Hersteller
zu erreichen gewesen sei.
Die Kommission hat das angeprangerte Geschäftsgebaren in
Großbritannien, Deutschland, Österreich, Dänemark und Belgien
untersucht - und wenn sich die Vorwürfe bestätigen, droht dem weltweit
größten Softdrink-Produzenten eine drakonische Geldbuße. Die Behörde
will dem Unternehmen eine Aufstellung der Einwände zukommen lassen, die
zugleich ein vorläufiges Urteil im kartellrechtlichen Sinne sein soll.
Offiziell kommentiert die Kommission das laufende Verfahren nicht; nach
Informationenen von n-tv wird es aber voraussichtlich im Herbst zu einer
Entscheidung kommen.
Nach den Richtlinien der Europäischen Union kann die Kommission ein
Unternehmen in einem solchen Fall mit zehn Prozent des Jahresumsatzes
zur Verantwortung ziehen. Bezogen auf 2002 wäre das eine Geldstrafe von
1,9 Mrd. Dollar.
Auch wenn die EU-Wettbewerbshüter den vollen Sanktionsrahmen wegen
der langen Dauer der Untersuchungen möglicherweise nicht ausschöpfen,
werden sie sich des Präzedenz-Charakters einer Geldbuße in dieser
Höhe bewusst sein; zum anderen wird auch die Entscheidung zu
Rückvergütungen im Handel richtungsweisend sein.
Die Untersuchungen, die auf eine Beschwerde des Konkurrenten Pepsi
zurück gehen, wurden 1999 noch unter Karel van Miert, Mario Montis
Vorgänger an der Spitze der EU-Wettbewerbskommission eingeleitet. Van
Miert war bereits der Auffassung, dass Treueboni von Herstellern an
Wiederverkäufer gesetzlich zu verbieten seien. Monti, dem der
"Fall Coca Cola" neben den Untersuchungen bei Microsoft als
einer der wichtigsten seiner Amtszeit gilt, wird in diesem Punkt kaum
eine liberalere Haltung einnehmen.
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