Im Namen des Erhabenen  
  Heiliger Qur'an Projekt
 
 

Die ???

 

Sure 7: Al-A'raf

0. Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Begnadenden  
1. AIif Lam Mim Sad  
2. Ein zu dir hinabgesandtes Buch; du sollst seinetwegen nicht Bedrängnis bekommen; und du sollst damit warnen; und Gedenken für die Überzeugten.  
3. Folgt dem, was zu euch von eurem Herrn herabgesandt wurde, und folgt nicht anderen Beschützern unter Ausschluss Seiner. Wie wenig gedenk ihr?  
4. Und wie viele Städte haben Wir zerstört! Dann ist Leid von uns bei ihnen eingetroffen hausend oder während sie am Mittag ausruhten.  
5. Doch nichts anderes war ihr Ruf, als Leid von uns bei ihnen eingetroffen ist, als dass sie sagten:  Wir waren wahrlich Frevler!  
6. Dann wahrlich, wir werden diejenigen fragen, zu denen entsandt ist, und wir werden die Entsendeten fragen.  
7. Dann werden Wir ihnen mit Wissen berichten; denn Wir waren niemals abwesend.  
8. Und das Wägen an jenem Tage ist die Wahrheit. Jene, deren Waage dann gewichtig ist, diese werden erfolgreich sein.  
9. Jene, deren Waagschale aber leicht ist, dann sind diese  diejenigen, die ihren Seelen verloren gegangen sind, weil sie sich gegen unsere Zeichen vergingen.  
10. Wahrlich, wir haben euch auf der Erde Macht verliehen und wir haben euch darin die Mittel zum Unterhalt errichtet. Wenig wofür ihr dankbar seid.  
11. Und wir haben euch erschaffen, dann gaben Wir euch die Gestalt; dann sprachen wir zu den Engeln: Werft euch nieder für Adam dann haben sie sich niedergeworfen außer Iblis nicht; er gehörte nicht zu den Sich-Niederwerfenden  
12. Er sprach: Was ist deine Hinderung, dass du dich niederwirfst, als ich dir geboten habe? Er sagte: Ich bin besser als er. Du hast mich erschaffen aus Feuer, und du hast ihn erschaffen aus Lehm.  
13. Er sprach: Hinab mit dir von hier; es ziemt sich nicht für dich, hier hochmütig zu sein. Dann tritt heraus; du bist wahrlich einer der Erniedrigten.  
14. Er sagte: Gewähre mir Aufschub bis zu dem Tage, da sie berufen werden.  
15. Er sprach: Dir sei Aufschub gewährt.  
16. Er sagte: Darum, dass Du mich hast abirren lassen, will ich ihnen gewiss auf Deinem geraden Weg auflauern.  
17. Daraufhin werde ich sie überkommen von zwischen seinen Händen und unter ihnen rückwärtig, von seiner Rechten und von seinen Linken, und Du wirst nicht finden die Mehrzahl von ihnen während sie Dankende sind.  
18. Er sprach: Tritt heraus mit dir, verachtet verstoßen. Wahrlich, wer von ihnen dir folgt - Ich werde mit euch Dschahannam füllen allesamt.  
19. Oh Adam, ruhe du mit deiner Partnerin in dem Garten und esst beide, wovon ihr gewollt habt, nur nähert euch nicht dieser Baum, sonst werdet ihr Ungerechte sein.  
20. doch der Satan flüsterte ihnen Böses ein, um ihnen das herauszustellen, was ihnen von ihrer Scham verborgen war. Er sagte: euer beider Herr hat euch dieser Baum nur deshalb verboten, damit ihr nicht Engel oder die Verbleibenden werdet  
21. Und er schwor ihnen: Gewiss, ich bin euch ein aufrichtiger Ratgeber.  
22. Dann hat er sie herabgesenkt durch Trug. Dann als sie gekostet haben von dem Baum , hat sich ihnen ihre Scham herausgestellt und sie begannen, sich die Blättern des Gartens an sich anzuhaften; und ihr beider Herr rief sie: Habe Ich euch nicht diesen euer beider Baum verwehrt und euch gesagt: Wahrlich, der Satan ist euer beider verdeutlichter Feind?  
23. Sie sagten: Unser Herr, wir haben gegen uns selbst gesündigt; und wenn du uns nicht verzeihst und du uns nicht begnadest, dann werden wir gewiss unter den Verlustigen sein.  
24. Er sprach: Hinab mit euch; einige von euch seien anderen Feinde. Und es sei euch auf der Erde ein Aufenthaltsort und eine Versorgung für einen Moment bestimmt.  
25. Er sprach: Auf ihr lebt ihr, und auf ihr ihr sterbt ihr, und aus ihr werdet ihr heraustreten lassen.  
26. Oh Kinder Adams, wir gaben euch Kleidung, um eure Scham zu bedecken und Vogelfedern, und das Kleid der Gottesehrfurcht, das ist am besten. Dies ist von Allahs Zeichen, auf dass sie gedenken werden.  
27. Oh Kinder Adams, lasset den Satan euch nicht verführen, wie er eure beiden Eltern aus dem Garten heraustreten ließ und ihnen ihre Kleidung entriss, um ihnen ihre Scham sehen zu lassen. Wahrlich, er sieht euch, er und seine Schar, woher ihr sie nicht seht. Wahrlich wir haben die Satane zu Freunden derer errichtet, die nicht überzeugt sind.  
28. Und wenn sie eine Schandtat begehen, sagen sie: Wir fanden unsere Väter dabei, und Allah hat sie uns geboten. Sprich: Wahrlich, Allah gebietet nicht Schandtaten. Wollt ihr denn von Allah reden, was ihr nicht wisset?  
29. Sprich: Mein Herr gebietet Gerechtigkeit. Und ihr sollt euer Antlitz bei jeder Niederwerfungsstätte richten, und ruft ihn als Lautere gegenüber der Religion. So wie er euch angefangen hat, so werdet ihr zurückkehren.  
30. Eine Schar hat er geleitet, einer anderen aber ist nach Gebühr Irrtum wahr geworden, da sie sich die Satane zu Beschützern unter Ausschluss Allahs angenommen haben; und errechnen sie, sie seien rechtgeleitet.  
31. Oh Kinder Adams, nehmt eure Zierde an bei jeder Niederwerfungsstätte, und esst und trinkt, und seid nicht maßlos. Wahrlich, er liebt nicht, die Maßlosen.  
32. Sprich: Wer hat Zier untersagt, diejenige, die Allah für seine Diener heraustreten lässt, und auch die köstlichen Dinge der Versorgung? Sprich: Sie sind für diejenigen in dem Leben des Diesseits bestimmt, die überzeugt sind, und Lauterkeit am Tag der Auferstehung. So legen Wir die Zeichen im einzelnen dar für Leute, die Bescheid wissen..  
33. Sprich: Mein Herr hat nur Schändlichkeiten untersagt, seien sie äußerlich oder innerlich, dazu die Schuld und das Vergehen gegen die Wahrheit. Und dass ihr Allah beigesellt, wozu er keine Ermächtigung herabsandte, und dass ihr von Allah aussagt, was ihr nicht wisset.  
34. Und für jede Muttergemeinde ist eine Frist; dann sobald ihre Frist eingetroffen ist, dann können sie auch nicht um eine Stunde aufschieben, noch können sie vorverlegen.  
35. Oh Kinder Adams, wenn zu euch aus eurer Mitte Gesandte kommen, die euch meine Zeichen verkünden über jene, die dann gottesfürchtig sind und gute Werke tun, soll keine Furcht kommen, und nicht sie werden trauern.  
36.

Und diejenigen, die unsere Zeichen verleugnen und sich hochmütig von ihnen abwenden, diese sollen die Bewohner des Feuers sein; sie sind darin Verbleibende.

 
37. Wer ist wohl frevelhafter als der, der eine Lüge gegen Allah erdichtet oder seine Zeichen der Lüge bezichtigt? Diesen soll das bestimmte Los werden, bis sobald unsere Gesandten bei ihnen eingetroffen sind, um ihnen den Tod zu bringen; sie werden sprechen: Wohin ist was ihr anruft unter Ausschluss Allahs? Jene werden antworten: Wir können sie nicht finden; und sie haben gegen ihre Seelen bezeugt, dass sie Ungläubige waren.  
38. Er wird sprechen: Tretet ein zu den Muttergemeinden der Dschinn und der Menschen, die vor euch in das Feuer dahingegangen sind. Jedes Mal da Muttergemeinde eingetreten ist, verflucht sie ihre Schwester, bis sobald, sie allesamt eingeholt sind, die Letzten von ihnen zu den Ersten von ihnen sagen werden: Unser Herr, diese dort haben uns irregeführt, so lass ihnen die Pein des Feuers mehrfach zukommen. Er wird sprechen: Jeder hat mehrfach, allein ihr wisset es nicht.  
39. Und die Ersten von Ihnen werden zu den letzten von ihnen sagen: So hattet ihr denn keinen Vorteil vor uns; dann kostet die Strafe für das, was ihr begangen habt.  
40. Wahrlich, diejenigen, die unsere Zeichen für Lüge erklären und sich mit Hochmut von ihnen abwenden, werden Tore des Himmels nicht geöffnet werden, noch werden sie in den Garten eintreten, ehe denn das Kamel durch ein Nadelöhr geht. Und derart vergelten wir den Verbrechern.  
41. Sie sollen Dschahannam zum Lager und als Decke über sich haben. Und so vergelten wir den Unterdrückern.  
42. Und diejenigen, die überzeugt sind und gute Werke tun - Wir belasten keine Seele über ihr Vermögen hinaus -, diese sind die Bewohner des Gartens; sie sind darin Verbleibende.  
43. Und wir wollen alles hinwegräumen, was an Groll in ihren Herzen sein mag. Unter ihnen sollen Bäche strömen. Und sie werden sagen: Die Dankpreisung ist Allah, derjenige, der uns zu diesem geleitet hat! Wir hätten den Weg nicht zu finden vermocht, wenn Allah uns nicht geleitet hätte. Gesandte unseres Herrn sind in der Tat mit der Wahrheit eingetroffen. Und es soll ihnen zugerufen werden: Dieses eures ist der Garten, der euch zum Erbe gegeben wird für das, was ihr getan habt.  
44. Und die Bewohner des Gartens rufen den Bewohnern der Hölle zu: Seht, wir haben wahrheitsverpflichtend vorgefunden, was unser Herr uns verhieß. Habt ihr auch wahrheitsverpflichtend vorgefunden, was euer Herr verhieß? Jene sagen: Ja. Dann verlautbart ein Verlautbarender zwischen ihnen: Der Fluch Allahs sei über den Missetätern  
45. diejenigen, die von Allahs Weg abhalten und sie trachten danach ihn zu krümmen und sie sind nicht an das Jenseits glauben!  
46. Und zwischen ihnen beiden soll eine Verhüllung sein; und in den Höhen sind Leute, die die beiden an ihren Kennzeichen erkennen. Sie rufen der Schar des Gartens zu: Frieden sei mit euch. Diese werden darin eintreten, obwohl sie es erhoffen.  
47. Und wenn ihre Wahrnehmungen sich in Richtung der Bewohner des Feuers wenden, sagen sie: Unser Herr, errichte uns nicht zum Volk der Frevler.  
48. Und die in den Höhen rufen Männer, die sie an ihren Kennzeichen erkennen, zu sagen: Nichts hat euch das gefruchtet, was ihr versammelt habt, und auch euer Hochmut  
49. Sind das diese dort, von denjenigen ihr geschworen habt, Allah würde ihnen keine Gnade erweisen? Tretet ein in den Garten; keine Furcht soll über euch kommen, und nicht werdet ihr traurig sein.  
50. Und die Bewohner des Feuers rufen den Bewohnern des Gartens zu: Gießt etwas Wasser über uns aus oder etwas von dem, womit Allah euch versorgt hat. Sie sagen: Wahrlich, Allah hat beides untersagt für die Ungläubigen  
51. diejenigen, die ihre Religion als Zerstreuung angenommen haben und ihr Spiel mit ihr trieben und von dem Leben des Diesseits betört waren. An diesem Tage nun vergessen Wir sie, wie sie die Begegnung an diesem ihrem Tage vergaßen und wie sie unsere Zeichen zu verleugnen pflegten.  
52. Und bereits haben wir bei ihnen ein Buch eintreffen lassen, das wir mit Wissen darlegten als Richtschnur und Gnade für die Leute, die überzeugt sind.  
53. Warten sie auf etwas als auf dessen Deutung? An dem Tage, da dessen Deutung kommt, werden diejenigen sagen, die es vordem vergessen hatten: Gesandte unseres Herrn sind in der Tat mit der Wahrheit eingetroffen. Haben wir denn Fürsprecher, die für uns fürsprechen? Oder werden wir zurückgereicht, auf dass wir anderes tun mögen, als derjenige zu tun pflegte? Sie sind ihren Seelen verlustig gegangen, und das, was sie zu erdichten gewohnt waren, hat sie im Stich gelassen.  
54. Wahrlich, euer Herr ist Allah, derjenige, der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschaffen hat, daraufhin hat er geebnet zum Thron erthront: Er lässt die Nacht den Tag verhüllen, der ihr eilends folgt. Und die Sonne und der Mond und die Sterne, sind seinem Gebot Dienstbare. Wahrlich, sein ist die Schöpfung und das Gebieten! Segensvoll ist Allah, Herr der Welten.  
55. Ruft euren Herrn in Demut und insgeheim. Wahrlich, er liebt die Übertreter nicht.  
56. Und stiftet keinen Verderb auf der Erde, nachdem dort Ordnung herrscht, und ruft ihn in Furcht und Hoffnung an. Wahrlich, Allahs Gnade ist nahe den Wohltätigen.  
57. Und er ist derjenige, der die Winde schickt als Verheißung seiner Gnade zwischen seinen Händen, bis dass, wenn sie gewichtige Wolken tragen, wir ihn getrieben haben zu einem toten Ort treiben; dann entsenden wir mit ihr Wasser, dann lassen wir daraus von all den Früchten heraustreten. Derart lassen wir die Toten heraustreten, auf dass ihr gedenkt.  
58. Und der gute Ort - seine Pflanzen treten heraus gemäß der Erlaubnis seines Herrn hervor; der aber übel ist - sie treten nicht heraus außer kümmerlich. Und so wenden wir die Zeichen für Leute, die dankbar sind.  
59. Wir haben Noah zu seinem Volk entsandt, und er sagte: Oh mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Wahrlich, ich fürchte für euch die Strafe eines großen Tages.  
60. Es sagten die Vornehmen seines Volkes : Wahrlich, wir sehen dich in einem verdeutlichten Irrtum.  
61. Er sagte: Oh meine Leute, es ist kein Irrtum in mir, sondern ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten.  
62. Ich entfalte euch Gesendete meines Herrn und gebe euch aufrichtigen Rat, und ich weiß durch Allah, was ihr nicht wisset.  
63. Wundert ihr euch, dass Gedenken von eurem Herrn durch einen Mann aus eurer Mitte bei euch eingetroffen ist, auf dass er euch warne, und auf dass ihr (Allah) fürchten möget und auf dass ihr begnadet werdet?  
64. Doch ziehen sie ihn der Lüge; dann erretteten Wir ihn und die, die mit ihm im Schiff waren, und ließen jene ertrinken, die unsere Zeichen verwarfen. Sie waren wahrlich eine blinde Schar.  
65. Und zu den Ad ihren Bruder Hud. Er sagte: O mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein? (  
66. Die ungläubigen Vornehmen seines Volkes sagten: Wahrlich wir sehen dich in Torheit, und wahrlich, wir erachten dich für einen Lügner.  
67. Er sagte: Oh mein Volk, es ist keine Torheit in mir, sondern ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten.  
68. Ich entfalte euch Gesendete meines Herrn, und ich bin euch ein aufrichtiger und vertrauenswürdiger Ratgeber.  
69. Wundert ihr euch etwa, dass Gedenken von eurem Herrn durch einen Mann aus eurer Mitte bei euch eingetroffen ist, auf dass er euch warne? Und gedenket, als er euch zu Stellvertretern nach dem Volk des Noah errichtet hat und er hat euch Ausstreckung an der Schöpfung gemehrt. Dann gedenkt Allahs Wohltaten, auf dass ihr erfolgreich sein möget.

 
70. Sie sagten: Bist du bei uns eingetroffen, damit wir Allah allein verehren und das verlassen, was unsere Väter anbeteten? Komme zu uns denn mit dem, was du uns versprichst, wenn du wahrhaftig bist!  
71. Er sagte: Wahrlich, fällig geworden ist nunmehr für euch von eurem Herrn Befleckung und Zorn. Wollt ihr mit mir über Namen streiten, mit denen ihr euch benannt habt - ihr und eure Väter, wozu Allah keine Ermächtigung hinabsandte? Wartet denn, ich bin mit euch unter den Wartenden.  
72. Sodann erretteten wir ihn und diejenigen, die bei ihm waren, durch Gnade von uns, und wir schnitten Rückgebliebene derjenigen ab, die unsere Zeichen leugneten und sie waren nicht Überzeugte.  
73. Und zu den Thamud ihren Bruder Salih. Er sagte: Oh mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Wahrlich, nunmehr ist bei euch ein deutlicher Beweis von eurem Herrn eingetroffen - diese Kamelstute Allahs als Zeichen für euch. So lasset sie fressen auf Allahs Erde und berührt sie nicht im Schlimmen; dann erfasst euch eine leidvolle Strafe.  
74. Und gedenkt, als er euch zu Stellvertretern unter (den) nach (den) Ad errichtet hat und euch eine Stätte auf der Erde inne haben ließ; ihr erbaut Paläste in ihren Niederungen und ihr nehmt die Berge zu Häusern. Dann gedenkt Allahs Wohltaten und treibt auf der Erde nicht Unwesen, indem ihr Unheil anrichtet.  
75. Die Vornehmen aus seinem Volk, diejenigen, die sich hochmütig verhielten, sagten zu denen, die wie Schwache behandelt wurden, ja zu denen unter ihnen, die überzeugt waren: Wisst ihr sicher, dass Salih Entsandter von seinem Herrn ist? Sie sagten: Wir sind gewiss Überzeugte bezüglich dem womit er entsandt ist.  
76. Da sagten die Hochmütigen: Wahrlich, wir verleugnen das, wovon ihr überzeugt seid.  
77. Dann schnitten sie der Kamelstute die Sehnen durch und trotzten einem Gebot ihres Herrn und sagten: Oh Salih, komme zu uns mit dem, was du uns versprichst, falls du unter den Entsendeten bist.  
78. Dann hat sie das Erschüttern erfasst; dann sind sie morgendlich in ihrem Kreis Niedergestreckte geworden.  
79. Da wandte er sich von ihnen ab und sagte: Oh mein Volk, ich habe euch Gesendetes meines Herrn entfaltet und bot euch aufrichtigen Rat an; und leider liebt ihr die Ratgeber nicht.  
80. Und Lot, da er zu seinem Volke sagte: Kommt ihr zu einer Schandtat, wie sie nicht einer in der Welt euch vorangegangen ist?  
81. Ihr kommt zu den Männern in Begierde unter Ausschluss der Frauen. Nein, ihr seid ein Volk von Maßlosen.  
82. Da war seines Volkes Antwort keine andere als die: Lasst sie aus eurer Stadt heraustreten; denn sie sind eine Menschengruppe die sich reinigen wollen.  
83. Sodann erretteten Wir ihn und seine Angehörigen, mit Ausnahme seiner Frau; denn sie gehörte zu denen, die zurückblieben.  
84. Und Wir ließen einen gewaltigen Regen auf sie niedergehen. Nun siehe, wie das Ende der Verbrecher war!  
85. Und zu den Madyan ihren Bruder Schuaib. Er sagte: Oh mein Volk, dient Allah; ihr habt keinen anderen Gott außer Ihm. Ein deutliches Zeichen ist nunmehr von eurem Herrn bei euch eingetroffen. Darum gebt volles Maß und Gewicht und unterschlagt nicht den Menschen ihre etwasse und stiftet nicht nach ihrer Ordnung Unheil auf der Erde. Das ist besser für euch, wenn ihr Überzeugte seid.  
86. Und lauert nicht drohend auf jedem Weg, indem ihr die von Allahs Weg abtrünnig machen möget, die von ihm überzeugt sind, und danach trachtend zu krümmen. Und gedenkt, als ihr wenige wart und er euch mehrte. Und schaut, wie das Ende derer war, die Unheil stifteten!  
87. Und wenn unter euch solche sind, die überzeugt sind von demjenigen, womit ich entsandt bin, und andere, die nicht überzeugt sind, so seid standhaft, bis Allah zwischen uns urteilt, und er ist Bester der Urteilenden.  
88. Da sagten diejenigen, die Vornehmen seines Volkes, die hochmütig waren: Wir wollen dich heraustreten lassen aus unserer Stadt, oh Schuaib, und mit dir diejenigen, die überzeugt sind, wenn ihr nicht zu unserer Religion zurückkehrt. Er sagte: Auch wenn wir nicht Willens sind?  
89. Wir würden ja eine Lüge gegen Allah erdichten, wenn wir zu eurer Religion zurückkehrten, nachdem Allah uns daraus gerettet hat. Es ziemt sich für uns nicht, dazu zurückzukehren, außer dass Allah will, unser Herr. Und es umfasst unser Herr jedes etwas mit Wissen. Auf Allah vertrauen wir. Unser Herr, entscheide denn Du zwischen uns und zwischen unseren Leuten nach der Wahrheit, und du bist Bester der Entscheidenden.  
90. Und die Vornehmen seines Volkes, die ungläubig waren, sagten: Wenn ihr Schuaib befolgt, seid ihr wahrlich Verlustige.  
91. Dann hat sie das Erschüttern erfasst; und sie sind morgendlich in ihrem Kreis Niedergestreckte geworden.  
92. Diejenigen, die Suaib der Lüge beschuldigt hatten, wurden, als hätten sie nie darin gewohnt. Diejenigen, die Suaib der Lüge beschuldigt hatten, waren selbst die Verlustigen.  
93. Dann wandte er sich von ihnen ab und sagte: Oh mein Volk, wahrlich, ich habe euch Gesendete meines Herrn entfaltet und gab euch aufrichtigen Rat. Wie sollte ich dann betrübt sein über ungläubige Leute?  
94. Und nicht haben wir einen Propheten in eine Stadt entsandt, außer dass wir ihre Angehörigen mit dem Leid und der Drangsal angenommen haben, auf dass sie demütig anflehen sollten.  
95. Daraufhin haben wir das Übel gegen das Wohlgefällige eingetauscht, bis sie anwuchsen und sagten: Auch unsere Väter erfuhren das Leid und die Freude. Dann haben Wir sie überraschend erfasst, und sie erahnen es nicht.  
96. Wären aber Angehörige der Städte überzeugt und gottesfürchtig gewesen, so hätten Wir ihnen ganz gewiss Segnungen von dem Himmel und der Erde eröffnet. Doch sie leugneten; dann haben Wir sie erfasst um dessentwillen, was sie begangen hatten.  
97. Sind denn Angehörige der Städte überzeugt, dass nicht Leid von uns zu ihnen hausend kommt, und sie schlafend sind?  
98. Oder sind Angehörige der Städte überzeugt, dass Leid von uns nicht vormittags zu ihnen kommt, während sie beim Spiel sind?  
99. Sind sie denn überzeugt über dem Plan Allahs? Aber man ist nicht überzeugt über den Plan Allahs, außer dem Volk der Verlustigen.  
100. Leuchtet das jenen nicht ein, die die Erde nach ihren Angehörigen ererbt haben, dass wir, wollten wir, sie für ihre Sünden treffen können und ihre Herzen versiegeln, dann hören sie nicht?  
101. Dieses sind die Städte, deren Geschichte wir dir erzählt haben. Wahrlich, ihre Gesandten sind bei ihnen mit den Deutlichen eingetroffen. Aber sie vermochten nicht überzeugt zu sein von dem, was sie zuvor geleugnet hatten. So versiegelt Allah die Herzen der Ungläubigen.  
102. Und bei den meisten von ihnen fanden Wir keine Vertragstreue, sondern Wir fanden die meisten von ihnen als Frevler vor.  
103. Hierauf, haben wir nach ihnen, Moses berufen mit unseren Zeichen zu Pharao und seinen Vornehmen, doch sie frevelten an ihnen. Nun schau, wie das Ende derer war, die Unheil stifteten!  
104. Und Moses sagte: Oh Pharao, ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten.  
105. Es ist wahr, dass ich von Allah nichts anderes als die Wahrheit rede. Ich bin bei euch mit einem deutlichen Beweis von eurem Herrn eingetroffen; so entsende mit mir Kinder Israels.  
106. Er sagte: Falls du mit einem Zeichen eingetroffen bist, dann komme damit, wenn du zu den Wahrhaftigen gehörst.  
107. Da warf er seinen Stock nieder, und da war dieser eine verdeutlichte Schlange.  
108. Dann zog er seine Hand heraus und da sah sie für die Zuschauer hell aus.  
109. Die Vornehmen von Pharaos Volk sagten: Wahrlich, das ist ein wissensreicher Zauberer.  
110. Er bezweckt euch heraustreten zu lassen aus eurer Erde. Was gebietet ihr dann?  
111. Sie sagten: Lass ihn erwarten und seinem Bruder noch eine Weile und entsende Versammelnlassende in die Städte aus  
112. auf dass sie jeden kundigen Zauberer zu dir bringen.  
113. Und die Zauberer sind beim Pharao eingetroffen: Uns wird doch gewiss ein Lohn zuteil wenn wir siegen?  
114. Er sagte: Ja, und ihr sollt zu den Nächsten (von uns) gehören.  
115. Sie sagten: O Moses, entweder wirfst du oder wir werfen  
116. Er sagte: Ihr sollt werfen! Und als sie geworfen hatten, haben sie die Augen der Leute bezaubert und haben sie fürchten lassen und sie sind eingetroffen mit einem gewaltigen Zauber.
 
 
117. Und wir offenbarten Moses: Wirf deinen Stock! Und siehe, er verschlang alles, womit sie abwendig gemacht haben.  
118. So wurde die Wahrheit vollzogen, und zunichte wird was sie getan haben.  
119. Dort wurden sie damals besiegt, und beschämt kehrten sie um.  
120. Und die Zauberer trieb es, zu Sich-Niederwerfende.  
121. Sie sagten: Wir sind überzeugt vom Herrn der Welten  
122. Herrn von Moses und Aaron.  
123. Da sagte Pharao: Ihr wart überzeugt von ihm, bevor ich (es) euch erlaube. Gewiss, das ist eine List, die ihr in der Stadt ersonnen habt, um ihre Angehörigen daraus heraustreten zu lassen; dann werdet ihr es erfahren.  
124. Wahrlich, ich werde zurückbleibend eure Hände und eure Füße abhauen. Dann werde ich euch kreuzigen allesamt.  
125. Sie sagten: Dann kehren wir zu unserem Herrn zurück.  
126. Du nimmst nur darum Rache an uns, weil wir von unseres Herrn Zeichen überzeugt sind, als sie bei uns eingetroffen sind. Unser Herr, gib uns reichlich Standhaftigkeit und lass uns sterben als Ergebene.  
127. Die Vornehmen von Pharaos Volk sagten: Willst du zulassen, dass Moses und sein Volk Unheil auf der Erde stiften und dich und deine Götter verlassen? Er sagte: Wir wollen ihre Kinder umbringen und ihre Frauen überleben lassen; denn wir haben Gewalt über sie.  
128. Da sagte Moses zu seinem Volk: Fleht Allah um Hilfe an und seid standhaft. Wahrlich, die Erde ist Allahs; Er vererbt sie unter Seinen Dienern, wem er will, und der Ausgang ist für die Gottesfürchtigen.  
129. Sie sagten: Wir wurden belastet, bevor du zu uns kamst und nachdem du bei uns eingetroffen bist. Er sagte: Euer Herr möge bald eure Feinde zugrunde gehen lassen und lässt euch zu Stellvertretern auf der Erde werden; und Er wird sehen, was ihr dann tut.  
130. Und wir haben Pharaos Nächste erfasst mit den Jahren und Mangel an den Früchten, auf dass sie gedenken werden.  
131. Denn sobald die Wohlgefälligkeit bei ihnen eingetroffen ist, haben sie gesagt: Das gebührt uns. Und falls sie Schlimmes getroffen hat, so schrieben sie das Unheil Moses und den Seinigen zu. Nun liegt doch gewiss ihr Unheil bei Allah allein, jedoch die meisten von ihnen wissen es nicht.  
132. Und sie sagten: Mit welchen Zeichen du zu uns kommst, um uns damit zu bezaubern, dann werden wir nicht Überzeugten von dir.  
133. Dann haben wir die Flut über sie entsandt, die Heuschrecken, die Läuse, die Frösche und das Blut, deutliche Zeichen, doch sie betrugen sich hochmütig und wurden ein Volk von Verbrechern.  
134. Wann immer aber die Pein über sie kam, sagten sie: Oh Moses, rufe für uns deinen Herrn und berufe dich auf das, was er dir verhieß! Wenn du die Pein von uns wegnehmen lässt, so werden wir gewiss von dir überzeugt sein und wir werden Kinder Israels gewiss mit dir entsenden.  
135. Doch als wir ihnen die Pein wegnahmen für eine Frist, die gereifen wird, siehe, da brachen sie ihr Wort.  
136. Darauf bestraften Wir sie und ließen sie im Meer ertrinken, weil sie unsere Zeichen für Lüge erklärten und nicht auf sie achteten.  
137. Und wir gaben denjenigen im Volk, das als schwach galt, Östliches der Erde zum Erbe und dazu die westlichen Teile, die wir gesegnet haben. Und vollendet ist das Wohlgefälligste des Wortes deines Herrn damit an Kindern Israels, weil sie standhaft gewesen sind; und wir haben ruiniert, was Pharao und sein Volk geschaffen und was sie an hohen Bauten erbaut hatten.  
138. Und wir ließen Kinder Israels das Meer überbrücken; und sie kamen zu einem Volk, das seinen Götzen ergeben war. Sie sagten: Oh Moses, errichte uns einen Gott, wie diese hier Götter haben. Er sagte: Ihr seid ein Volk, das ignoriert.  
139. Wahrlich diese dort sind Zugrundegerichtete, worin sie sind, und Nichtigkeit wird all das sein, was sie tun.  
140. Er sagte: Soll ich für euch nach einem anderen Gott trachten als Allah, obwohl Er euch vor allen Völkern ausgezeichnet hat?  
141. Und als wir euch vor Pharaos Nächsten erretteten, die euch mit Pein von Schlimmen gekennzeichnet haben, eure Kinder hinmorden und eure Frauen überleben lassen. Und hierin lag für euch eine Prüfung von eurem großen Herrn.  
142. Und wir verabredeten uns mit Moses für dreißig Nächte und wir vollendeten sie mit zehn. Dann war vollendet die festgesetzte Zeit seines Herrn - vierzig Nächte. Und Moses sagte zu seinem Bruder Aaron: Vertritt mich bei meinem Volk und führe richtig und folge nicht der Unheilstifter Weg.  
143. Und als Moses zu unserem Termin eingetroffen ist und sein Herr zu ihm gesprochen hatte, sagte er: Mein Herr, lass mich sehen, auf dass ich dich schauen mag. Er sprach: Du siehst mich nicht, doch blicke auf den Berg; wenn er unverrückt an seinem Ort bleibt, dann wirst du mich sehen. Dann als nun sein Herr dem Berg erstrahlt ist, hat er ihn zu Schutt errichtet, und Moses ist ohnmächtig gestürzt. Und als er zu sich kam, sagte er: Lobgepriesen bist Du, ich bereue zu Dir, und ich bin Erster der Überzeugten.  
144. Er sprach: Oh Moses, ich habe dich vor den Menschen durch meine Gesendeten und durch mein Wort zu dir auserwählt. Dann nimm an, was Ich dir zukommen ließ, und sei von den Dankbaren.  
145. Und wir schrieben ihm auf den Tafeln über jedes etwas zur Ermahnung und Erklärung jeden etwas: Dann erfasse es und gebiete deinem Volk, dessen Wohlgefälligstes anzunehmen. Ich werde euch des Frevlers Kreis sehen lassen.  
146. Abwenden aber will ich von meinen Zeichen diejenigen, die sich auf der Erde hochmütig gegen die Wahrheit gebärden; und falls sie alle Zeichen sehen, sind sie nicht überzeugt davon; und falls sie der Rechtschaffenheit Weg sehen, so nehmen sie ihn nicht als Weg an; und falls sie des Irrtums Weg sehen, so nehmen sie ihn als Weg an. Dies, weil sie unsere Zeichen für Lügen erklärten und sie nicht achteten.  
147. Diejenigen, die unsere Zeichen und ihre Begegnung im Jenseits leugnen - deren Werke sind wertlos geworden. Wird ihnen etwas anderes vergolten, als das, was sie getan haben?  
148. Und die Leute Moses haben, nach ihm als er weggegangen war, aus ihrem Schmuck eine Leiche des Kalbes angenommen, das blökt. Sehen sie denn nicht, dass es nicht zu ihnen sprechen und sie nicht auf einen Weg führen könnte? Sie haben es angenommen, und sie wurden Frevler.  
149. Und als es in ihre Hände fallen gelassen wurde und sie gesehen haben, dass sie wirklich irregegangen waren, da sagten sie: Hätte unser Herr uns nicht begnadet und uns verzeiht, so werden wir ganz gewiss unter den Verlustigen sein.  
150. Und als Moses zu seinen Leuten zurückkehrt ist, zornig mit Gram, da sagte er: Leidvoll ist das, was ihr mich stellvertretend nach mir verübt habt. Wolltet ihr ein Gebot eures Herrn beschleunigen? Und er warf die Tafeln hin und hat seinen Bruder beim Kopf erfasst und ihn zu sich gezogen. Er sagte: Sohn meiner Mutter, siehe, das Volk hielt mich für schwach, und fast hätten sie mich getötet. Dann lass die Feinde nicht über mich frohlocken und errichte mich nicht zum Volk der Unterdrücker.  
151. Er sagte: Mein Herr, vergib mir und meinem Bruder und lasse uns eintreten in Deine Gnade. Und du bist Gnägister der Begnadigenden.  
152. Wahrlich, diejenigen, die nun das Kalb angenommen haben, wird der Zorn ihres Herrn und Schmach in dem Leben des Diesseits treffen. Und so vergelten wir den Lügenerdichtern.  
153. Und diejenigen, die die schlimmen Handlungen getan haben und danach bereut haben und überzeugt sind - wahrlich, dein Herr ist danach Allverzeihend, Begnadender.  
154. Und als sich der Zorn von Moses besänftigt hat, hat er die Tafeln erfasst, und in ihrer Niederschrift war Rechtleitung und Gnade für diejenigen, die ihren Herrn fürchten.  
155. Und Moses hat aus seinem Volk siebzig Mann für unsere Verabredung erwählt. Doch als das Erschüttern sie erfasst hat, sagte er: Mein Herr, hättest du gewollt, hättest Du sie zuvor vernichten können und mich ebenfalls. Willst Du uns denn vernichten um dessentwillen, was die Toren unter uns getan haben? Dies ist nur eine Prüfung von Dir. Damit führst Du irre, wen Du willst, und weist den Weg, wem Du willst. Du bist unser Beschützer; so vergib uns denn und begnade uns, denn du bist Bester der Vergebenden.  
156. Und bestimme für uns Wohlgefälliges, sowohl in dem Diesseits als auch im Jenseits; denn zu dir sind wir reuevoll zurückgekehrt. Er sprach: Ich treffe mit meiner Strafe, wen ich will; und meine Gnade umfasst jedes etwas. Dann werde ich sie bestimmen - sowohl für jene, die fürchten und die Läuterungsgabe zukommen lassen als auch für jene, die von unseren Zeichen überzeugt sind.  
157. Diejenigen, die befolgen den Gesandten, dem Propheten, der Muttergemeindeliche; dort in der Thora und in dem Evangelium werden sie über ihn finden: er gebietet ihnen das Gute und verbietet ihnen das Böse, und er lässt ihnen die guten Dinge zu und untersagt ihnen die Üblen, und er nimmt ihnen ihre Bürde hinweg und die Fesseln, die auf ihnen lagen; denn diejenigen, die  überzeugt sind von ihm und ihn stärken und ihm helfen und dem Licht gefolgt sind, das mit ihm hinabgesandt wurde, diese sollen erfolgreich sein.  
158. Sprich: Oh ihr Menschen, ich bin ein Gesandter Allahs für euch allesamt, Dessen das Königreich der Himmel und der Erde ist. Es ist kein Gott außer Ihm. Er belebt und lässt sterben. Dann seid überzeugt von Allah und an seinen Gesandten, den Propheten, dem Muttergemeindelichen, der überzeugt ist von Allah und seines Worten, und folgt ihm, auf dass ihr rechtgeleitet werden möget.  
159. Und unter dem Volke Moses' gibt es eine Muttergemeinde, die mit der Wahrheit den Weg weist und Gerechtigkeit übt.  
160. Und wir zerteilten sie in zwölf Stämme und Muttergemeinden. Und wir gaben dem Moses ein, als sein Volk Tränkung erstrebt hat von ihm: Schlag mit deinem Stab auf den Stein. Da sind aus ihm zwölf Quellen entsprungen, und jede Menschengruppe wusste nun, wo ihre Tränke war. Und wir ließen die Wolken sie überschatten und sandten auf sie das Manna und die Wachteln hinab: Esst von den köstlichen Dingen, womit wir euch versorgt haben. Und nicht Uns taten sie Unrecht, sondern sich selbst haben sie Unrecht getan.  
161. Und als zu ihnen gesagt wurde: Ruht in dieser Stadt und esst davon, wo ihr gewollt habt. Und sagt: Entlastung, und tretet ein in das Tor sich-niederwerfend, dann vergeben wir euch eure Verfehlungen. Und wir werden den Wohltätern mehren.  
162. Dann haben diejenigen, die ungerecht sind unter ihnen den Ausspruch mit einem anderen als dem, der zu ihnen gesprochen worden war, eingetauscht. Dann haben wir wegen ihres frevelhaften Tuns eine Pein von dem Himmel über sie hernieder entsandt.  
163. Und frage sie über die Stadt, die an dem Meer bereitet war, und wie sie den Sabbat entweihten, wie ihre Fische scharenweise an ihrem verkündeten Sabbat zu ihnen kamen. Doch an dem Tage, da sie nicht  Sabbat begingen, da kamen sie nicht zu ihnen. So prüfen wir sie, weil sie gefrevelt hatten.  
164. Und als eine Muttergemeinde unter ihnen sagte: Warum ermahnt ihr Leute, die Allah vernichten oder mit einer heftigen Strafe bestrafen will? - da sagten sie: Zur Entschuldigung vor eurem Herrn, und damit sie gottesfürchtig werden mögen.  
165. Dann als sie das vergaßen, womit sie gedenken lassen wurden, da retteten wir jene, die das Schlimme verhindert hatten, und Wir haben die Ungerechten mit leidvoller Pein erfasst, weil sie gefrevelt hatten.  
166. Und als sie trotzig bei dem verharrten, was ihnen verboten worden war, da sprachen wir zu ihnen: Werdet denn verjagte Affen!  
167. Und als dein Herr verlautbarte, er wird gewiss gegen sie bis zum Tage der Auferstehung solche berufen, die sie mit der Pein von Schlimmen gekennzeichnet haben. Wahrlich, dein Herr eilt im Strafen. Und wahrlich, Er ist Allvergebend, Begnadender.  
168. Und wir haben sie auf der Erde in Muttergemeinden zerteilt. Unter ihnen sind Rechtschaffene, und unter ihnen sind solches ausschließende. Und wir prüfen sie durch die Wohgefälligkeiten und durch die schlimmen Handlungen, auf dass sie zurückkehren.  
169. Dann haben unter nach ihnen Vertretenden stellvertreten, die die Schrift erbten; sie nehmen aber die armseligen Gütern des Diesseitigen an und sagen: Es wird uns verziehen werden. Doch falls derartige Güter zu ihnen kommen, nehmen sie es an. Wurde denn der Bund der Schrift nicht mit ihnen geschlossen, damit sie von Allah nichts als die Wahrheit aussagen sollten? Und sie haben studiert, was darin ist. Aber der Kreis des Jenseits ist besser für die Gottesfürchtigen. Wollt ihr es denn nicht begreifen?  
170. Und diejenigen, die an der Schrift festhalten und das Gebet verrichten Wir lassen den Rechtschaffenen den Lohn nicht verlorengehen.  
171. Und da wir den Berg über ihnen schüttelten, als wäre er ein Schattenspender, und sie dachten, er würde auf sie stürzen:  Nehmt an, was Wir euch zukommen ließen, und gedenkt was darin steht, auf dass ihr gottesfürchtig werden möget.  
172. Und als dein Herr sich aus Kindern Adams mit ihren Sprösslingen aus ihren Lenden angenommen hat und sie hat bezeugen lassen gegen ihre Seelen: Bin Ich nicht euer Herr?, sagten sie: Doch, wir haben es bezeugt, damit ihr nicht am Tage der Auferstehung sprecht: Siehe, wir wussten nichts davon.  
173. Oder ihr sprecht: Es waren unsere Väter, die zuvor beigesellt haben; wir aber waren Sprösslinge nach ihnen. Willst Du uns denn vernichten um dessentwillen, was die Nichtigen taten?  
174. Und so machen wir die Zeichen klar und auf dass sie zurückkehren.  
175. Und rezitiere ihnen die Geschichte dessen, dem wir unsere Zeichen zukommen ließen, dann sind sie ihnen entzogen; dann ist der Satan ihm gefolgt, und er wurde einer der Irregegangenen.  
176. Und hätten wir gewollt, hätten wir ihn dadurch erhöht; aber bedauerlicherweise ist er der Erde verbleibensgeneigt und befolgt seine eigene Neigung. Er gleicht daher einem Hunde: Falls du ihm aufträgst, so hängt er seine Zunge heraus; oder verlässt du ihn, so hechelt er. Gerade so ergeht es Leuten, die unsere Zeichen leugnen. Darum erzähle die Geschichten, auf dass sie sich besinnen mögen.  
177. Schlimm ist das Beispiel der Leute, die unsere Zeichen leugnen und gegen sich selbst gesündigt haben.  
178. Derjenige, den Allah rechtleitet, ist auf dem rechten Weg. Jene aber, die Er irreführt, dann sind diese die Verlustigen.  
179. Und wir haben erzeugt, dass deren Ende Dschahannam ist, für viele der Dschinn und der Menschen. Sie haben Herzen, mit denen sie nicht begreifen, und sie haben Augen, mit denen sie nicht wahrnehmen, und sie haben Ohren, mit denen sie nicht hören; diese sind wie das Vieh; nein, sie irren noch eher. Diese sind wahrlich unbedacht.  
180. Und Allahs sind die Wohlgefälligsten der Namen; so ruft ihn mit ihnen an. Und lasset diejenigen sein, die hinsichtlich seiner Namen eine abwegige Haltung einnehmen. ihnen wird vergolten, was sie getan haben.  
181. Und unter denen, die wir erschaffen haben, gibt es eine Muttergemeinde, die mit der Wahrheit leitet und  Gerechtigkeit übt.  
182. Und diejenigen, die unsere Zeichen leugnen, werden wir sie stufenweise erniedrigen, von wo sie es nicht wissen.  
183. Und Ich werde ihnen Aufschub gewähren; denn wahrlich, Meine Pläne sind stark angelegt.  
184. Haben sie denn nicht darüber nachgedacht, dass ihr Gefährte nicht mit Besessenheit ist? Er ist nichts anderes als ein verdeutlichter Warner.  
185. Haben sie denn nicht das Reich der Himmel und der Erde betrachtet und den Dingen, die Allah erschaffen hat, und dass sich ihre Frist vielleicht schon dem Ende nähert? Von welch einem Bericht danach werden sie überzeugt sein?  
186. Für den, den Allah irreführt, kann es keinen geben, der ihn rechtleitet; und Er lässt sie in ihrer Widerspenstigkeit blindlings umherirren.  
187. Sie werden dich fragen über die Stunde: Wann ist ihre Massivanalandung? Sag: Das Wissen darüber ist nur bei meinem Herrn. Keiner lässt sie erstrahlen zu ihrer Zeit außer er. Gewichtig ist sie in den Himmeln und auf der Erde. Sie wird nicht zu euch kommen außer überraschend. Sie werden dich fragen, als ob du davon durchdrungen bist. Sag: Das Wissen über sie ist nur bei Allah, doch die meisten Menschen wissen es nicht.  
188. Sprich: Ich habe nicht die Macht, mir selbst zu nützen oder zu schaden, außer Allah hat es gewollt. Und hätte ich Kenntnis von dem Verborgenen, wahrlich, ich hätte mir die Fülle von dem Guten zu sichern vermocht, und das Schlimme hätte mich nicht berührt. Ich bin ja nur ein Warner und Verheißender für die Leute, die überzeugt sind.  
189. Er ist derjenige, der euch aus einer einzigen Seele erschaffen hat; und aus ihm hat er seine Partnerin errichtet, damit er bei ihr ruht. Als er ihr dann beigewohnt hatte, hat sie eine leichte Traglast getragen und ging mit ihr umher. Doch wenn sie gewichtig wird, dann haben beide Allah angerufen, ihren beider Herrn: Wahrlich falls Du uns Gutes zukommen lässt, so werden wir wahrlich von den Dankenden sein.  
190. Dann als Er ihnen beiden dann Gutes zukommen lassen hat, haben sie seine Gabe, die er ihnen beiden zukommen lassen hat, Teilhabern zugerichtet. Aber Allah ist über alles Erhaben, was sie beigesellen.  
191. Gesellen sie das bei, das nicht etwas erschafft und sie erschaffen sind?  
192. Und sie vermögen ihnen keine Hilfe zu gewähren, noch können sie sich selber helfen.  
193. Und falls ihr sie zum rechten Weg ruft, folgen sie euch nicht. Es ist ebenbürtig für euch, ob ihr sie ruft oder ob ihr schweigt.  
194. Diejenigen, die ihr unter Ausschluss Allahs ruft, sind selbst erschaffene wie ihr. Ruft sie denn an und sie werden antworten, wenn ihr wahrhaftig seid.  
195. Sind ihnen Füße, mit denen sie gehen, oder sind ihnen Hände, mit denen sie greifen, oder sind ihnen Augen, mit denen sie wahrnehmen, oder sind ihnen Ohren, mit denen sie hören? Sprich: Ruft eure Teilhaber, dann schmiedet Listen gegen mich und lasset mich nicht lange warten.  
196. Wahrlich, mein Beschützer ist Allah, Der das Buch herabgesandt hat. Und Er beschützt die Rechtschaffenen.  
197. Und diejenigen, die ihr anruft unter Ausschluss seiner, vermögen euch nicht zu helfen, noch können sie sich selber helfen.  
198. Und falls ihr sie zum rechten Weg ruft, hören sie nicht. Und du siehst sie zu dir schauen, und sie nehmen nicht wahr.  
199. Nimm die Vergebung an und gebiete das Rechte und wende dich van von den Ignoranten.  
200. Und wenn du zu einer bösen Tat von dem Satan aufgestachelt worden bist, dann nimm deine Zuflucht bei Allah; wahrlich, er ist Allhörender, Allwissender.  
201. Wahrlich, diejenigen, die dann gottesfürchtig sind, sobald sie eine Heimsuchung durch den Satan trifft, gedenken lassen werden, alsdann sind sie Wahrnehmende.  
202. Aber ihre Brüder treiben sie dazu, im Irrtum fortzufahren, und dann lassen sie nicht nach.  
203. Sobald du nicht mit einem Zeichen zu ihnen kommst, sagen sie: Warum erwählst du es nicht aus? Sprich: Ich folge dem, was mir von meinem Herrn offenbart wurde. Dies sind Wahrnehmbare von eurem Herrn und eine Führung und Gnade für Leute die überzeugt sind.  
204. Und wenn der Qur'an verlesen wird, dann hört zu und schweigt in Aufmerksamkeit, auf dass ihr begnadet werdet.  
205. Und gedenke deines Herrn in deinem Herzen in Demut und Befürchtung, das Verlautbarte ausschließend unter Worten mit dem Morgen und mit dem Fundament; und sei nicht einer der Unachtsamen.  
206. Wahrlich, diejenigen, die bei deinem Herrn sind, sind nicht zu hochmütig dazu, ihm zu dienen; sie lobpreisen ihn und vor ihm werfen sich nieder.  
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