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Sure 11: Hud
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| 0. |
Im Namen Allahs, des
Gnädigen, des Begnadenden |
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| 1. |
Alif Lam
Ra.
Ein Buch, dessen Zeichen beurteilt
und dann im einzelnen erklärt worden sind -
von einem Allurteilenden Kundigen. |
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| 2. |
Dass ihr keinen außer
Allah anbeten
sollt. Ich bin euch von Ihm ein Warner
und Verheißender |
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| 3. |
Bittet
euren Herrn um Vergebung
dann seid reuevoll zu
ihm, so wird er euch bis zu
einer benannten
Frist eine wohlgefällige Nutznießung
geben, das
Leben genießen lassen und
wird Eigner von Verdiensten die ihm
zustehende Belohnung
zukommen lassen. Doch solltet ihr
euch abwenden, so fürchte ich
doch für euch die Peinigung eines langen Tages. |
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| 4. |
Zu
Allah ist eure Rückkehr,
und er hat Macht über alle jedes
etwas. |
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| 5. |
Gewiss nun,
sie entzweien
ihre Brust,
um sich davor zu
verheimlichen. Bis zu dem Moment,
an dem sie sich mit
ihren Entlohnungsgewändern
bedecken, weiß Er, was sie
verbergen und was sie
offenbaren. Wahrlich, Er weiß wohl, was im Wesen der Herzen
ist. |
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| 6. |
Und keines
an Reittier auf
der Erde,
dessen Versorgung
nicht
Allah
obläge. Und Er kennt seinen Aufenthaltsort und seine
Heimstatt. Alles ist in einer
verdeutlichten Schrift |
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| 7. |
Und er ist
derjenige, der
die Himmel und
die Erde in sechs Tagen
erschaffen hat
- und sein Reich war auf dem Wasser -,
damit er euch prüft,
welcher von euch (die) wohlgefälligste Tat begehe. Und
wenn du sprichst: Ihr werdet wahrlich
Berufene nach
dem Tode, dann werden
diejenigen,
die unglauben gewiss sagen:
Das ist nichts als
verdeutlichte Zauberei. |
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| 8. |
Und würden wir ihre Bestrafung bis zu einer
bestimmten
Muttergemeinde
aufschieben, werden sie
sicherlich sagen:
Wer sperrt sie ein? Nun wahrlich, an dem Tage, an
dem sie
zu ihnen kommen wird, da wird
keiner von ihnen abwenden können;
und sie sind umschlossen worden
durch das, was sie zu verspotten pflegten. |
 |
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| 9. |
Und falls
wir
dem Menschen von uns Gnade kosten lassen und sie ihm daraufhin
fortnehmen, ist er verzweifelt und undankbar. |
 |
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| 10. |
Und falls
wir ihn
eine Gabe
kosten lassen würden
nach einer Drangsal, die ihn
getroffen hat, sagt er sicherlich:
Die schlimmen Handlungen sind von mir gegangen.
Siehe, er ist frohlockend und prahlend. |
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| 11. |
Außer
diejenigen,
die standhaft gewesen sind und gute Werke tun.
Diesen wird Vergebung und ein großer
Lohn
zuteil sein. |
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| 12. |
Dann wärst du
Verlassender von einigem
davon, was dir offenbart wurde; und deine Brust wird davon so bedrückt sein,
dass sie sagen: Warum ist nicht ein Schatz zu ihm niedergesandt
worden oder ein Engel mit ihm
eingetroffen? Du aber bist nur
ein Warner, und Allah
ist der Hüter jeden etwas. |
 |
|
| 13. |
Oder
werden sie sagen: Er hat es erdichtet? Sprich: Dann
kommt
mit zehn
ebenbürtig erdichtete
Suren
hervor
und ruft,
wen ihr vermögt, unter
Ausschluss Allahs, wenn ihr
wahrhaftig seid!" |
 |
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| 14. |
Und wenn sie darauf
nicht
antworten werden, dann wisset, es ist mit
Allahs
Wissen offenbart worden; und es gibt keinen
Gott
außer ihm.
Seid ihr dann Ergebene? |
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| 15. |
Diejenigen,
die das Leben des Diesseits und
seine Zier bezwecken, erstatten wir in ihm ihre Taten
voll,
und ihnen wird in ihm nicht
unterschlagen. |
 |
|
| 16. |
Diese
sind diejenigen, die im Jenseits
nichts als das Feuer erhalten sollen, und das, was sie
hienieden gewirkt haben, ist
wertlos geworden, und
Nichtigkeit das, was sie zu tun
pflegten. |
 |
|
| 17. |
Kann denn der, der
einen
deutlichen
Beweis von
seinem Herrn
besitzt und den ein Bezeugender von
ihm
und davor
zitiert
und dem das Buch Moses als
Imam und
Gnade vorausging?
Diese werden von ihm
überzeugt sein, und wer unter den Bündnissen
nicht an ihn glaubt, das Feuer soll sein verheißener Ort
sein. Sei daher darüber nicht im Zweifel.
Wahrlich, er ist die Wahrheit von deinem Herrn;
jedoch die meisten Menschen
sind nicht überzeugt. |
 |
|
| 18. |
Und wer ist
ungerechter als der, der eine Lüge gegen
Allah erdichtet?
Diese
werden ihrem Herrn
vorgeführt werden,
und die Zeugenberufenen
werden sagen: Diese dort
sind die, die gegen ihren Herrn
logen. Hört! Wahrlich, der Fluch
Allahs lastet auf den
Ungerechten |
 |
|
| 19. |
diejenigen, die von Allahs
Weg
abhalten und trachten
ihn zu krümmen. Und diese sind es, die
nicht an das Jenseits
glauben |
 |
|
| 20. |
Diese
vermögen nimmermehr auf der Erde
zu siegen, noch haben sie irgendeinen Beschützer
unter Ausschluss Allahs.
Verdoppelt soll ihnen die Strafe werden!
Sie haben nicht das Gehör
gerichtet und sie haben nicht
wahrgenommen. |
 |
|
| 21. |
Diese
sind diejenigen, die ihrer
Seelen verlustig gegangen sind, und was
sie ersonnen haben, soll ihnen nichts nützen. |
 |
|
| 22. |
Ungebrochen,
sie werden im Jenseits die am
meisten Verlustreiche sein. |
 |
|
| 23. |
Wahrlich
diejenigen, die überzeugt sind
und gute Werke tun und
sich vor
ihrem Herrn gedemütigt haben, diese sind die Bewohner
des Gartens; sie sind darin
Verbleibende. |
 |
|
| 24. |
Der Fall der beiden
Parteien ist wie der des Blinden und des Tauben und
des Wahrnehmenden und des Allhörenden.
Sind beide Gleichnisse ebenbürtig? Gedenkt ihr denn nicht? |
 |
|
| 25. |
Und wir
haben
Noah zu seinem Volk
entsandt:
Wahrlich, ich bin für euch ein
verdeutlichter Warner |
 |
|
| 26. |
dass ihr keinen
anderen außer
Allah
dient.
Ich fürchte
für euch Strafe eines
leidvollen
Tages. |
 |
|
| 27. |
Dann
sagten diejenigen,
die nicht glaubten unter den Vornehmen seines Volkes:
Nicht sehen wir dich außer
als Menschenwesen unseresgleichen und
nicht sehen wir,
dass dich
Leute befolgen
außer denjenigen, die nach der herausgestellter Ansicht
Verächtlichste unter uns sind, und nicht sehen
wir in euch irgendeinen Vorzug vor uns; nein, wir erachten
euch für Lügner. |
 |
|
| 28. |
Er sprach: Oh mein Volk,
habt ihr gesehen,
dass ich einen
deutlichen
Beweis von
meinem Herrn
habe; und rr
ließ mir Gnade von sich zukommen,
die euch aber verborgen geblieben ist. Sollen wir sie euch
da aufzwingen, wo sie euch zuwider ist? |
 |
|
| 29. |
Oh mein Volk, ich
frage euch nicht nach einem Lohn.
Mein Lohn
ist allein bei Allah.
Und ich werde gewiss nicht jene,
die überzeugt sind,
verstoßen. Sie werden
ihrem Herrn
begegnen.
Jedoch sehe ich euch
als Volk, das
ignoriert. |
 |
|
|
30. |
Oh mein
Volk, wer würde mir gegen Allah
helfen, wenn ich sie verstieße?
Gedenkt ihr denn nicht? |
 |
|
| 31. |
Und ich
sage nicht zu euch: Ich besitze die
Schätze
Allahs, noch kenne ich das
Verborgene, noch erkläre ich: Ich bin ein Engel. Noch sage
ich von
denjenigen, die
eure Augen
verachten.
Allah
lässt ihnen niemals
Gutes zukommen. Allah
kennt am besten, was in ihrem Inneren vorgeht; wahrlich, ich
gehörte sonst zu denen, die ungerecht sind. |
 |
|
| 32. |
Sie sagten: Oh Noah,
du hast bereits mit uns gestritten,
dann am meisten mit uns Streit gehabt; dann komme zu uns mit dem, was du uns androhst, wenn du zu den Wahrhaftigen
gehörst." |
 |
|
| 33. |
Er sprach:
Allah
allein
kommt damit zu euch,
falls er gewollt hat, und ihr vermögt es nicht zu verhindern. |
 |
|
| 34. |
Und mein Rat, den
ich bezweckt habe
euch zu geben, wird euch nichts nützen, falls
Allah bezweckt
euch abirren zu lassen.
Er ist euer Herr;
und zu ihm werdet ihr zurückkehren gelassen werden. |
 |
|
| 35. |
Ob sie sagen werden:
Er hat es ersonnen? Sprich: Wenn ich es ersonnen habe, so
sei dies meine Verbrechen; und ich
löse mich los von dem, was ihr an Verbrechen begeht. |
 |
|
| 36. |
Und es wurde Noah
offenbart: Keiner von deinem Volk
wird überzeugt sein, außer
jenen, die bereits überzeugt
sind: darum
leide
nicht
über ihr Tun. |
 |
|
| 37. |
Und baue das Schiff
unter Unserer Aufsicht und nach Unserer Anweisung, und
rede nicht zu mir für
diejenigen, die gefrevelt
haben; denn diese werden ertrinken. |
 |
|
| 38. |
Und er baute also das
Schiff; sooft die Vornehmen seines Volkes an ihm
vorübergingen, haben sie über ihn
gespottet. Er sprach:
Spottet
ihr über uns, dann spotten wir über euch, derart, wie ihr
gespottet habt. |
 |
|
| 39. |
Dann
werdet ihr erfahren, wer es
ist, zu dem
eine Strafe kommt, die ihn
erniedrigen wird, und gegen wen
immerwährende Strafe zugelassen
ist. |
 |
|
| 40. |
Bis sobald
unser Gebot
eingetroffen ist und
der Ofen
kochte. Da sprachen wir:
Trage hinein von allen Paaren zwei
hinein, und deine Angehörigen
mit Ausnahme derer, gegen
die das Wort vorangegangen ist, und der überzeugt
war. Und keiner
war überzeugt
von ihm,
außer einer kleinen Schar. |
 |
|
| 41. |
Und er sprach:
Steigt ein,
im Namen Allahs
erfolgt Ausstrom und
Massivanlandung. Mein Herr
ist wahrlich Allverzeihend,
Begnadender. |
 |
|
| 42. |
Und es strömte mit ihnen
über Wogen wie
die Berge
einher, und Noah rief zu
seinem Sohn,
der sich abseits hielt: Oh mein
Söhnchen, steig mit uns ein und
bleibe nicht bei den Ungläubigen! |
 |
|
| 43. |
Er sagte:
Ich will Zuflucht auf einen Berg nehmen,
der mich vor dem Wasser retten wird. Er sagte: Es gibt heute
keinen Retter vor Allahs Gebot
- gibt es nur für jene,
die er begnadet.
Und die Woge
ist zwischen
ihnen beiden eingedrungen, so
war er unter denen, die ertranken. |
 |
|
| 44. |
Und es
wurde befohlen:
Oh Erde, verschlinge
dein Wasser,
oh Himmel,
höre auf. Und das Wasser begann zu
sinken, und
das Gebot war entschieden.
Und
sie ebnet auf dem Vorzüglichen.
Und es wurde befohlen:
Entfernt
das Volk der
Frevler! |
 |
|
| 45. |
Und Noah
rief zu
seinem Herrn
und sagte:
Mein Herr, mein Sohn
gehört doch zu
meinen Angehörigen, und Dein Versprechen ist
die Wahrheit, und
du
bist besturteilend der
Urteilenden. |
 |
|
| 46. |
Er sprach: Oh Noah, er
gehört nicht zu deinen
Angehörigen; siehe, dies ist kein
rechtschaffenes Benehmen. Dann frage mich nicht nach dem, von
dem du keine Kenntnis hast. Ich ermahne dich, damit du nicht
unter den Ignoranten wirst. |
 |
|
| 47. |
Er sagte:
Mein Herr,
ich nehme meine Zuflucht zu dir davor
dass ich dich
nach dem
frage,
wovon ich keine Kenntnis habe. Und wenn du mir nicht
verzeihst
und du mich nicht begnadest,
so werde ich
unter den Verlustigen sein. |
 |
|
| 48. |
Es wurde
befohlen: Oh Noah, geh an Land mit
Frieden von uns
begleitet!
Und Segnungen
über dir und über den
Muttergemeinden, die bei dir
sind ! Und es werden andere
Muttergemeinden kommen, denen Wir
Versorgung gewähren; dann aber wird unsere
leidvolle
Strafe sie treffen. |
 |
|
| 49. |
Dieses ist einer der
Berichte von den verborgenen Dingen, die Wir dir offenbaren.
Zuvor kanntest du sie nicht, weder du noch dein Volk.
Dann sei standhaft; denn der Ausgang entscheidet zugunsten der
Gottesfürchtigen. |
 |
|
| 50. |
Und zu den `Ad
ihren Bruder Hud.
Er sagte: O mein Volk, dient
Allah. Ihr habt keinen anderen
Gott
außer Ihm. Ihr seid nichts anderes als Lügner. |
 |
|
| 51. |
Oh mein
Volk, ich frage euch nicht nach
einem Lohn; seht, mein Lohn
ist einzig bei Dem, Der mich erschuf. Wollt ihr es denn
nicht begreifen? |
 |
|
| 52. |
Oh mein
Volk, erfleht Vergebung von
eurem Herrn, dann
seid reuevoll zu
ihm;
er entsendet von dem Himmel zu ihnen reichlich und er wird euch
mehren Kraft zu eurer Kraft. So wendet euch nicht ab als
Verbrecher. |
 |
|
| 53. |
Sie sagten: Oh Hud,
du bist nicht mit deutlichem
Zeichen
bei uns eingetroffen, und wir wollen nicht
Verlassende unsere Götter
sein auf dein Wort hin, noch wollen wir von dir
Überzeugte
sein. |
 |
|
| 54. |
Wir können nur sagen,
dass einige unserer Götter dich
mit Schlimmen
heimgesucht haben. Er sagte:
Ich lasse Allah bezeugen, und bezeugt ihr, dass
ich mich loslöse, was ihr beigesellt
|
 |
|
| 55. |
unter
Ausschluss seiner;
so schmiedet denn Pläne gegen mich
allesamt, und gewährt mir
keine Frist. |
 |
|
| 56. |
Ich verlasse mich auf
Allah,
meinen Herrn und euren Herrn. Keines an Reittier,
dessen
Erfasser
beim Schopfe er nicht wäre. Der Weg
meines Herrn
ist gewiss der rechte Weg. |
 |
|
| 57. |
Wenn ihr
euch nun abkehrt, dann habe ich euch
entfaltet, womit ich zu euch
entsandt wurde; und mein Herr
lässt ein anderes Volk
zu Stellvertretern werden.
Und ihr könnt ihm nicht
etwas
schaden.
Wahrlich,
mein Herr ist Hüter
über jedes
etwas. |
 |
|
| 58. |
Und als unser Gebot
eingetroffen ist,
erretteten Wir Hud
und diejenigen, die überzeugt
waren von ihm, durch
Gnade von uns. Und
wir erretteten sie vor schwerer Strafe. |
 |
|
| 59. |
Und dieses sind die
Ad. Sie haben ihres Herrn Zeichen
verleugnet und seine Gesandten
revoltiert und
sind
einem Gebot eines jeden
abschweifenden Gewalttätigen gefolgt. |
 |
|
| 60. |
Ein Fluch
verfolgt sie
in dem Diesseits
und am Tag der Auferstehung Siehe, die Ad haben sich gegen
ihren Herrn
undankbar erwiesen. Siehe,
entfernt worden sind die Ad, das Volk Huds. |
 |
|
| 61. |
Und zu den Thamud
ihren Bruder
Salih; er sagte: Oh mein Volk, dient
Allah;
ihr habt keinen anderen
Gott
außer Ihm. Er hat euch aus
der Erde
hervorgebracht und ließ euch darauf ansiedeln. So erfleht
seine Vergebung, dann seid
reuevoll zu Ihm. Wahrlich,
mein Herr
ist nahe, antwortend. |
 |
|
| 62. |
Sie sagten: Oh Salih, du warst
zuvor unter uns der Mittelpunkt
von Erhofftem. Willst du uns
verwehren, das anzubeten, was
unsere Väter anbeteten?
Und wir sind wahrlich in Zerrissenheit über das,
wozu du uns rufst darin ist
Zweifel. |
 |
|
| 63. |
Er sagte: O mein
Volk,
habt ihr gesehen,
falls ich einen
deutlichen
Beweis von meinem Herrn
habe und
er mir von sich Gnade zukommen
ließ, wer wird mir dann gegen
Allah
helfen, wenn ich Ihm ungehorsam bin?
Denn nicht mehrt ihr mir
gegen Verlustbringendes. |
 |
|
| 64. |
Oh mein Volk, dies ist
die Kamelstute
Allahs
als
Zeichen für euch; so lasset sie
fressen
auf
Allahs
Erde und fügt ihr
nicht Schlimmes
zu, sonst
erfasst
euch baldige Strafe." |
 |
|
| 65. |
Doch sie
zerschnitten ihr die Sehnen; da sagte er: Ergötzt euch
in eurem Kreis
drei
Tage. Das ist ein Urteil, das nicht zu verleugnen ist. |
 |
|
| 66. |
Dann als unser Gebot
eingetroffen ist, da erretteten
wir Salih
und diejenigen,
die mit ihm
überzeugt waren,
durch Gnade von uns, vor
Erniedrigung
jenes Tages. Wahrlich, dein
Herr ist der Allmächtige, der
Erhabene. |
 |
|
| 67. |
Und hat diejenigen,
die frevelten, der Schrei
erfasst; dann sind sie morgendlich in ihren Kreisen Niedergestreckte
geworden, |
 |
|
| 68. |
als hätten sie nie darin gewohnt. Siehe, die Tamud
zeigten sich undankbar gegen
ihren Herrn;
siehe,
entfernt worden sind die Tamud. |
 |
|
| 69. |
Und unsere
Gesandten sind eingetroffen mit der Verheißung
zu Abraham. Sie sprachen:
Frieden.
Er sagte:
Frieden.
Dann
dauerte es nicht lange, bis er mit einem
gebratenen
Kalb
eingetroffen ist. |
 |
|
| 70. |
Dann als er
gesehen hat,
dass ihre Hände sich nicht danach
ausstreckten, fand er sie befremdend und empfand gegenüber
ihnen
Befürchtung.
Sie sprachen: Fürchte dich
nicht; wahrlich wir sind zum
Volke Lots entsandt. |
 |
|
| 71. |
Und seine Frau stand
dabei und lachte, worauf wir ihr Isaak
verheißen haben und von Jakob nach Isaak verkündeten. |
 |
|
| 72. |
Sie
sagte: Ach, wehe mir! Soll ich ein Kind gebären, wo ich doch
eine alte Frau bin und dieser mein Gatte
hochbejahrt? Das wäre wahrlich
etwas wunderbares. |
 |
|
| 73. |
Da sprachen jene:
Wunderst du dich über Allahs
Gebot?
Allahs
Gnade und sein Segen sind euch, oh Angehörige des Hauses.
Wahrlich,
er ist dankpreiswürdig,
Ruhmvoll. |
 |
|
| 74. |
Dann als
der Schreck von
Abraham gegangen ist und die
Verheißung bei ihm eingetroffen ist, da stritt
er mit uns im Volk Lots. |
 |
|
| 75. |
wahrlich, Abraham war
langmütig, flehend bußfertig. |
 |
|
| 76. |
Oh Abraham, lass von
diesem ab. Siehe, schon
ist deines Herrn Gebot eingetroffen,
und wahrlich gewiss wird sie
die Strafe ohne Zuflucht
überkommen." |
 |
|
| 77. |
Und als
unsere Gesandten bei Lot eingetroffen
sind, war er ihretwegen betrübt,
wurde ratlos und limitiert und sagte: Das ist ein schwerer
Tag. |
 |
|
| 78. |
Und sein Volk
ist
eilends bei eingetroffen; und schon zuvor hatten sie
die schlimmen Handlungen verübt. Er sagte: Oh mein Volk,
diese dort sind meine Töchter;
sie sind reiner für euch. So fürchtet
Allah und
erniedrigt mich nicht
hinsichtlich meiner Gäste. Ist denn kein
rechtschaffener Mann
unter euch? |
 |
|
| 79. |
Sie sagten: Du weißt
recht wohl, dass wir nichts für
deine Töchter mit Wahrheit
haben, und du weißt wohl, was
wir bezwecken. |
 |
|
| 80. |
Er sagte: Hätte ich
doch Macht über euch, oder könnte ich
Zuflucht nehmen zu einer heftigen Stütze. |
 |
|
| 81. |
Sie
sprachen: Oh Lot, wir sind
Gesandte deines Herrn.
Sie sollen dich nimmermehr erreichen.
Dann ziehe los mit deinen Angehörigen
in einer Phase der Nacht auf; und
nicht
einer von
euch wende sich um, außer deiner Frau. Gewiss, was jene dort
treffen wird, das wird auch sie treffen.
Wahrlich, an dem Morgen
ist ihr Termin. Ist nicht der
Morgen nahe? |
 |
|
| 82. |
Dann als unser Gebot
eingetroffen ist, da haben wir
ihr Oberstes
zu ihrem Niederstem errichtet
und ließen auch niedergehen
Steine aus Ton, die wie
Regentropfen aufeinander folgten. |
 |
|
| 83. |
Gekennzeichnet bei deinem Herrn. Und das gleiche liegt auch für
die Ungerechten nicht in Ferne. |
 |
|
| 84. |
Und zu den Madyan
ihren Bruder Schuaib.
Er sagte: Oh mein Volk, dient
Allah. Ihr habt keinen anderen
Gott
außer Ihm. Und verkürzt nicht Maß und Gewicht.
Ich sehe euch im Guten, und ich fürchte
für euch die Strafe eines
umfassenden Tages. |
 |
|
| 85. |
O mein Volk, gebt
volles Maß und Gewicht nach Richtigkeit
und unterschlagt nicht
den
Menschen
ihre etwasse
und treibt auf
der Erde nicht euer
Unwesen, indem ihr Unheil anrichtet. |
 |
|
| 86. |
Verbliebener Allahs,
ist besser für euch, wenn ihr
Überzeugte seid. Und ich
bin nicht Hüter
gegenüber euch. |
 |
|
| 87. |
Sie sagten: Oh Schuaib,
gebietet dir dein
Gebet,
dass wir verlassen, was unsere Väter
anbeteten, oder dass wir aufhören sollen, mit unserem Besitz
zu tun,
was wir wollen?
Du bist doch wahrlich der Milde und
der Rechtschaffende! |
 |
|
| 88. |
Er sagte: Oh mein
Volk,
habt ihr gesehen, falls ich einen
deutlichen
Beweis von
meinem Herrn
habe und
er mich wohlgefällig versorgt hat mit Versorgung von ihm?
Und ich bezwecke mich nicht gegen euch zu widersetzen,
wie ich es euch zu unterlassen bitte.
Wahrlich ich bezwecke nichts außer
Besserung, soweit ich kann. Es ist keine Macht in mir als
durch
Allah.
Auf Ihn vertraue ich und an Ihn wende ich mich. |
 |
|
| 89. |
Und oh
mein Volk,
begeht keine Verbrechen von Abspaltung
von mir,
dass euch das gleiche wie das trifft, was das Volk Noahs oder das Volk Huds oder das Volk Salihs getroffen hat; und das
des Volkes Lots ist für euch nicht
in Ferne. |
 |
|
| 90. |
Und
bittet euren Herrn
um Vergebung, dann seid
reuevoll zu Ihm. Wahrlich,
mein Herr
ist Begnadender,
Liebevoll. |
 |
|
| 91. |
Sie sagten: Oh Schuaib,
wir verstehen nicht viel von dem, was du sprichst, und
wir sehen dich,
wie du unter uns schwach bist. Und wäre nicht
deine Mannschaft, hätten wir dich gesteinigt.
Und du wirst kein Mitleid in uns
wecken. |
 |
|
| 92. |
Er sagte: Oh mein
Volk, ist meine Mannschaft
bei euch geehrter als
Allah?
Und
ihr habt Ihn nicht
angenommen.
Wahrlich, mein Herr ist
Umfassender dessen, was ihr tut. |
 |
|
| 93. |
Oh mein Volk, handelt eurem Standpunkt gemäß, auch ich handle.
Ihr werdet erfahren,
zu wem eine Strafe
kommt, die ihn erniedrigen wird,
und wer ein Lügner ist.
Und beachtet;
seht,
ich bin mit euch Achtender. |
 |
|
| 94. |
Und als unser Gebot eingetroffen
ist,
da erretteten wir Schuaib
und
diejenigen,
die mit ihm
überzeugt waren, durch Gnade von uns, und der Schrei
hat die
erfasst,
welche gefrevelt hatten, dann
sind sie morgendlich in
ihren Kreisen
Niedergestreckte geworden. |
 |
|
| 95. |
so als hätten sie nie darin gewohnt. Wahrlich, Madyan
wurde entfernt wie Thamud
entfernt worden war. |
 |
|
| 96. |
Und
wir haben bereits Moses
entsandt mit unseren
Zeichen und verdeutlichter Ermächitung |
 |
|
| 97. |
zu Pharao und seinen
Vornehmen;
dann sind sie Pharaos
Gebot gefolgt,
und Pharaos Gebot
war nicht rechtschaffend. |
 |
|
| 98. |
Am Tage der
Auferstehung soll er seinem Volk vorangehen und sie in das
Feuer hinabführen. Und leidvoll
ist das Ziel, wohin sie
gelangen. |
 |
|
| 99. |
Und ein Fluch
verfolgt
sie hienieden und am Tage der Auferstehung.
Leidvoll
ist die Gabe, des Gegebenen. |
 |
|
| 100. |
Das ist die Kunde von
den Städten, die Wir dir erzählen. Manche von ihnen stehen
noch aufrecht da, und sind
geerntet. |
 |
|
| 101. |
Und nicht wir taten ihnen
Unrecht, sondern sie taten sich selber Unrecht an; und
ihre Götter, die sie unter Ausschluss Allahs
anrufen,
nützten ihnen kein
etwas,
als deines Herrn Gebot eingetroffen ist; und nicht hat er
sie gegen Verdorbenheit. |
 |
|
| 102. |
Und so ist das
Erfassen deines Herrn,
wenn Er die Städte
erfasst,
weil sie freveln. Wahrlich, Sein Wegnahmen ist
leidvoll heftig. |
 |
|
| 103. |
Darin liegt gewiss
ein Zeichen
für den,
der die
Strafe
des Jenseits fürchtet.
Das ist ein Tag, an dem die Menschen
Versammelte
werden,
und das ist ein Tag der Bezeugten. |
 |
|
| 104. |
Und dass
Wir ihn aufschieben,
außer für
eine
berechnete
Frist. |
 |
|
| 105. |
An dem
Tag, an dem er
kommt,
dann wird keine Seele sprechen,
außer mit Seiner Erlaubnis; unter ihnen
sind Unselige und Selige. |
 |
|
| 106. |
Was nun
diejenigen
angeht,
die unselig sind,
so werden sie ins Feuer gelangen, worin
sie seufzen
und schluchzen. |
 |
|
| 107. |
Sie sind
Verbleibende darin, solange andauert die
Himmel und die Erde, außer, was dein Herr gewollt hat.
Wahrlich, dein
Herr handelt,
was er bezweckt. |
 |
|
| 108. |
Und
bezüglich derjenigen, die beseelt sind,
dann werden sie in
dem Garten sein,
sie sind Verbleibende darin,
solange andauert die Himmel und die Erde, außer was dein Herr
gewollt hat, eine Gabe,
ohne Zerstückelung. |
 |
|
| 109. |
Sei darum nicht im Zweifel
darüber, was
diese dort verehren; sie verehren nur, was
deren Väter
zuvor verehrten, und Wir wollen ihnen wahrlich ihren vollen
Anteil unverkürzt gewähren. |
 |
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| 110. |
Und wahrlich,
wir ließen
Moses die Schrift zukommen,
dann sind sie widersprüchlich geworden;
und wäre nicht ein Wort von deinem Herrn
vorangegangen,
wäre es
zwischen ihnen
entschieden worden; und sie befinden sich immer noch
in Zerrissenheit darüber im Zweifel. |
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| 111. |
Und allen
wird dein Herr
sicher ihre Taten vergelten. Er ist dessen, was sie tun, Kundiger. |
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| 112. |
Wandle du darum aufrichtig, wie
dir geboten worden ist - und der,
der mit dir umgekehrt ist. Und seid nicht
aufsässig. Wahrlich, er ist
Wahrnehmender dessen, was ihr tut. |
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| 113. |
Und
stützt
euch nicht auf diejenigen,
die unterdrücken, damit euch das Feuer nicht
erfasse. Und ihr werdet keine Beschützer
unter Ausschluss Allahs
haben, noch wird euch geholfen werden. |
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| 114. |
Und verrichte das Gebet an den beiden
Seiten des Tages,
und nahe
der Nacht.
Wahrlich, die Wohlgefälligkeiten lassen
die schlimmen Handlungen gehen. Das ist Gedenken für die Gedenkenden. |
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| 115. |
Und sei
standhaft;
denn wahrlich, Allah
lässt den Lohn der Wohltäter nicht verloren gehen. |
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| 116. |
Wären nur unter den Geschlechtern vor euch
Vordere der Verbliebenen, gewesen, die der Verderbtheit auf
der Erde
hätten entgegensteuern können - ausgenommen die wenigen, die
wir aus ihrer Zahl erretteten!
Und er befolgt diejenigen,
die unterdrücken, das,
womit sie üppig ausgestattet wurden,
und sie waren Verbrecher. |
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| 117. |
Und dein
Herr
ist nicht Der, Der die Städte zu
Unrecht zerstören würde, wenn
ihre Angehörigen rechtschaffen wären. |
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| 118. |
Und hätte dein Herr
gewollt, hätte er
die Menschen alle zu einer einzigen
Muttergemeinde errichtet; und sie
werden nicht aufhören, Gegensätzliche zu sein. |
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| 119. |
Außer jenen, die dein Herr
begnadet hat, und dazu hat er sie erschaffen. Und vollendet ist
das Wort
deines Herrn.
Wahrlich, ich werde
Dschahannam mit der Dschinnheit
und der Menschheit füllen
allesamt. |
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| 120. |
Und
wir berichten dir von den Geschichten
der Gesandten,
damit
wir
dein Herz festigen.
Und hierin
ist
die Wahrheit
bei dir eingetroffen
und eine
Ermahnung
und Gedenken für die Überzeugten. |
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| 121. |
Und
sprich zu denen, die nicht
überzeugt sind: Handelt eurem Standpunkt gemäß, auch wir
handeln |
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| 122. |
Und
wartet nur, auch wir warten. |
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| 123. |
Und
Allahs ist das Verborgene
in den Himmeln und auf
der Erde, zu ihm wird
das Gebot zurückkehren gelassen.
So bete Ihn an und vertraue auf Ihn;
und dein Herr ist nicht achtlos eures Tuns. |
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