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Sure 12: Yusuf
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| 0. |
Im Namen Allahs, des
Gnädigen, des Begnadenden |
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| 1. |
Alif Lam
Ra. Dieses sind Zeichen der verdeutlichten Schrift. |
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| 2. |
Wir haben sie als Qur'an auf Arabisch offenbart, auf
dass ihr begreifen möget. |
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| 3. |
Wir erzählen dir die
wohlgefälligsten Geschichten, indem Wir dir diesen Qur'an
offenbaren, obwohl du zuvor unter denen warst die keine Kenntnis
besaßen. |
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| 4. |
Als Josef
sagte zu
seinem Vater: Oh mein Vater, ich habe
elf
Sterne
gesehen und die Sonne
und den Mond,
ich habe sie als Sich-Niederwerfende vor mir gesehen. |
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| 5. |
Er sagte: Du, mein
Söhnchen, erzähle
deine Vision
nicht
deinen Brüdern, sie werden
sonst eine List gegen dich ersinnen; denn
der Satan ist
dem Menschen
ein verdeutlichter Feind. |
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| 6. |
Und so
erwählt dein Herr dich aus
und lehrt dich
Deutung von Berichteten und
er vollendet
seine Huld an dir und an Jakobs
Nächsten, so wie
Er sie zuvor an
zwei deiner Vorväter Abraham
und Isaak
vollendet hat.
Wahrlich,
dein Herr
ist Allwissend, Allurteilend." |
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| 7. |
Gewiss, in Josef und
seinen Brüdern liegen
Zeichen für die Fragenden. |
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| 8. |
Josephs Brüder
sprachen: Joseph und
sein Bruder
sind
unserem Vater
lieber
als wir, die wir eine mächtige Schar sind.
Unser Vater begeht
einen verdeutlichten
Fehler. |
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| 9. |
Tötet Joseph oder
vertreibt ihn,
dass er von der
Erde dahingeht, so werdet ihr das liebende Antlitz
eures Vaters für euch allein
haben! Ihr werdet euch
nach ihm bessern und gute Menschen
werden." |
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| 10. |
Es sagte einer von ihnen: Tötet Yusuf
nicht; wenn ihr aber vorhabt, etwas zu unternehmen, dann
werft ihn in die Tiefe
der Grube: mögen
einige der
Umherziehenden
ihn herausziehen. |
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| 11. |
Sie sprachen: O unser Vater, warum
vertraust du uns
Yusuf nicht
an,
obwohl wir es wahrhaftig gut mit ihm meinen? |
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| 12. |
Entsende
ihn morgen mit uns, damit er
sich vergnüge und spiele, und wir sind seine Behütenden. |
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| 13. |
Er sagte:
Es lässt mich traurig werden, würdet ihr mit
ihm gehen, und ich fürchte, der Wolf
könnte
ihn fressen, wenn ihr nicht auf ihn achtgebt. |
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| 14. |
Sie sagten: Wenn
ihn der Wolf frisst,
obgleich wir zu mehreren sind, dann werden wir wahrlich
Verlustige sein. |
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| 15. |
Und als sie mit
ihm gegangen sind und sich versammelt haben, ihn
in die Tiefe der
Grube
zu errichten
gaben wir ihm ein: Du wirst ihnen dieses
ihr Gebot
dereinst sicherlich verkünden,
und sie erahnen es nicht. |
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| 16. |
Und am Abend
sind
sie bei ihrem Vater eingetroffen, sie weinen. |

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| 17. |
Sie sprachen: Oh unser Vater,
wahrlich wir sind gegangen vorausgehend und wir haben
Josef
bei unseren Sachen
verlassen, und da
hat ihn
der Wolf gefressen;
du bist kein Überzeugter uns
gegenüber, auch wenn wir die Wahrheit
;aussprechen. |

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| 18. |
Und sie sind
mit lügenhaftem
Blut auf
sein Hemd
eingetroffen. Er sagte: Nein; eure
Seelen haben euch
ein Gebot vorgetäuscht.
Dann Standhaftigkeit in Schönheit.
Und
Allah sei
um Hilfe wider das gebeten, was ihr beschreibt. |
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| 19. |
Und
Umherziehende sind eingetroffen, dann haben sie
ihren Wasserschöpfer voraus
entsandt. Er hat seinen Absenkbehälter herabgesengt;
und er sagte:
Oh Verheißung,
hier ist ein Jüngling!
Und sie haben ihn als Stückgut
verborgen, und Allah
wusste
wohl, was sie taten. |
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| 20. |
Und sie
haben
ihn für einem Preis unterschlägiger Dirhams verkauft;
und sie waren darin unter den Teilnahmslosen. |
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| 21. |
Und
es sprach
derjenige aus Ägypten,
der ihn erkauft hatte,
zu seiner Frau:
Bereite ihm freundlichen
Verweilort. Vielleicht kann er uns einmal nützlich werden, oder
wir nehmen ihn als Sohn
an. Und so gaben
wir
Josef
Macht auf der Erde,
und wir lehrten ihn
Deutung von Berichteten.
Und
Allah
setzt sein Gebot durch. Die meisten Menschen
aber wissen es nicht. |
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| 22. |
Und als
er zum Heftigsten gereift ist, ließen wir ihm
Urteil
und Wissen zukommen.
Und derart vergelten wir den Wohltätern. |
 |
|
| 23. |
Und sie,
in
deren Haus
er war,
hat bezweckt ihn zu verführen
gegen seine Seele; und
sie verriegelte
die Tore und sagte: Nun komm zu mir!
Er sagte: Ich suche Zuflucht bei
Allah. Er
ist mein Herr. Er ist meinen
Verweilort wohltätig gewesen.
Wahrlich, die Frevler erlangen keinen Erfolg. |
 |
|
| 24. |
Und sie begehrte ihn auch er hätte sie begehrt,
hätte er nicht einen Beweis von seinem Herrn
gesehen.
Das geschah, um
das Schlimme
und
Unsittlichkeit von ihm abzuwenden. Wahrlich, er ist unter
unseren Dienern,
den Geläuterten. |
 |
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| 25. |
Und sie
sind einander vorausgegangen
zu dem Tor, und sie zerriss
sein Hemd im
Rückseitigen,
und sie trafen an
dem Tor
auf
ihr Oberhaupt.
Sie sagte:
Was soll Vergeltung jenes sein, der
gegen deine Angehörigen Schlimmes bezweckt hat, außer er wird
eingekerkert oder leidvolle
Strafe? |
 |
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| 26. |
Er sagte:
Sie hat mich zu verführen bezweckt
gegen meine Seele. Und bezeugt
hat ein Bezeugender von ihren Angehörigen:
Wenn sein Hemd vorne zerrissen ist, dann hat sie die
Wahrheit gesprochen und er ist ein Lügner. |
 |
|
| 27. |
Wenn sein Hemd jedoch
im Rückseitigen zerrissen ist, so hat sie gelogen, und er ist der,
der die Wahrheit sagte. |
 |
|
| 28. |
Dann als er
gesehen hat, dass sein Hemd im Rückseitigen zerrissen war, da sagte er: Wahrlich, das
ist eine List von euch (Frauen); eure List ist wahrlich
groß. |
 |
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| 29. |
Oh Josef,
wende dich ab von dieser Sache, und (du weibl.) bitte um
Vergebung für deine Sünde. Wahrlich, du
gehörst zu den Fehlerhaften. |
 |
|
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30. |
Und einige Frauen in der Stadt sagten:
Die Frau des Geehrten
bezweckt den Burschen
zu verführen gegen seine
Seele;
sie schmachtet nach ihm liebend.
Wahrlich, wir sehen sie in
einem verdeutlichten Irrtum. |
 |
|
| 31. |
Dann als sie
von ihren Ränken gehört
haben, da hat sie nach ihnen entsandt
und bereitete ein Gastmahl
für sie und ließ
einer jeden von ihnen ein
Messer zukommen
und sagte: Tritt heraus zu ihnen!
Dann als sie ihn gesehen haben,
bestaunten sie ihn und schnitten sich in die Hände
und sagten: Allah bewahre.
Das ist kein
Menschenwesen, das ist nichts als ein edler
Engel. |
 |
|
| 32. |
Sie sagte: Und dieser
ist es, um dessentwillen ihr mich getadelt habt.
Ich habe ihn bezweckt, zu verführen
gegen seine Seele,
doch er bewährte sich. Wenn er nun nicht tut, was
ich ihm gebiete,
so soll er unweigerlich ins Gefängnis geworfen werden und
einer der Gedemütigten sein. |
 |
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| 33. |
Er sagte:
Mein
Herr, mir ist
der Kerker lieber als das, wozu sie mich rufen;
und wenn Du ihre List nicht von mir abwendest, so könnte ich
mich ihnen zuneigen und unter
den Ignoranten
sein. |
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| 34. |
Da hat ihm sein
Herr geantwortet und wendete ihre List von ihm ab.
Wahrlich, er ist der
Allhörende, der Allwissende. |
 |
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| 35. |
Daraufhin hat sich ihnen herausgestellt, nachdem
sie die Zeichen
gesehen haben, ihn bis zu
einem Moment einzukerkern. |
 |
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| 36. |
Und mit ihm
sind
zwei junge Männer
in den Kerker eingetreten. Einer von beiden
sagte:
Ich sehe mich Wein
auspressen. Und
der Andere
sagte:
Ich sehe mich
auf meinem Kopf Brot tragen,
von dem die Vögel
fraßen.
Verkünde uns dessen Deutung;
wahrlich wir sehen dich unter den Wohltätern. |
 |
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| 37. |
Er sagte:
Speise,
mit der ihr beide versorgt worden seid kommt
nicht zu euch
beiden,
ohne dass ich euch
deren Deutung
mitteile, bevor sie
zu euch beiden kommt.
Dies ist ein Teil dessen, was mich
mein Herr
lehrte. Gewiss,
ich habe die Gemeinschaft von Leuten
verlassen, die nicht
überzeugt sind
von
Allah, und die
dem Jenseits gegenüber Kufr betreiben, |
 |
|
| 38. |
Und ich befolge die Religion
meiner Väter
Abraham und Isaak und Jakob. Uns geziemt es nicht,
dass wir Allah etwas
beigesellen.
Dies ist etwas von
Allahs
Huld gegen uns und gegen die Menschheit, jedoch die meisten
Menschen sind nicht dankbar. |
 |
|
| 39. |
Oh meine
beiden Genossen
des Kerkers,
sind
Herren
in größerer Anzahl
besser oder Allah,
der Eine, der Allmächtige? |
 |
|
| 40. |
Ihr verehrt
unter Ausschluss seiner
nichts außer
Namen,
mit denen ihr euch benannt habt, ihr und
eure Väter;
Allah hat
dazu keine
Ermächtigung
herabgesandt.
Das Urteil liegt
einzig bei Allah.
Er gebietet, keinen anderen zu
verehren als ihn. Das ist
die richtige
Religion, jedoch die meisten Menschen wissen es nicht. |
 |
|
| 41. |
Oh meine beiden
Genossen
des Kerkers,
was einen von
euch anbelangt,
so tränkt wird er
seinen Herrn mit Wein tränken. Und
hinsichtlich
dem Anderen,
so wird er gekreuzigt werden, so dass die Vögel
von seinem Kopf fressen. Das Gebot,
worüber ihr Auskunft verlangtet, ist beschlossen." |
 |
|
| 42. |
Und er sagte zu dem
von den beiden, von dem er glaubte, er würde entkommen:
Gedenke meiner
bei deinem Herrn.
Doch
der Satan ließ ihn
Gedenken
seines Herrn
vergessen, so blieb er noch
einige (bis zehn) Jahre in dem Kerker. |
 |
|
| 43. |
Und der
König sprach:
Ich sehe
sieben
fette Kühe,
und
sie werden von sieben
mageren
gefressen;
und ich sehe
sieben
grüne Ähren
und
andere
dürre. Oh ihr Vornehmen, erklärt mir die Bedeutung
meiner Vision,
wenn ihr
die Vision auszulegen versteht. |
 |
|
| 44. |
Sie sagten: Ein
Wirrnis von Träumen! Und nicht wir sind jene, welche
Deutung der Träume
beherrschen. |
 |
|
| 45. |
Und
es sagte
derjenige
von ihnen,
der gedacht hat
und sich
nach
einer Muttergemeinde
erinnerte: Ich werde euch
dessen Deutung
kundtun. Entsendet mich. |
 |
|
| 46. |
Yusuf,
oh du
Wahrhaftiger, erkläre uns die
Bedeutung von sieben
fetten Kühen, die
von sieben
mageren
gefressen werden,
und von sieben grünen
Ähren und
anderen dürren,
und ich kehre zurück zu den Leuten, damit sie es erfahren. |
 |
|
| 47. |
Er sprach:
Ihr lasst keimen sieben Jahre
ununterbrochen und
bestehen;
dann was ihr erntet,
belasst auf Ähren, bis auf das wenige, was ihr esst. |
 |
|
| 48. |
Alsdann werden
danach
dann sieben
heftige Jahre kommen,
die alles
verzehren,
was ihr an Vorrat für sie aufgespeichert habt, bis auf das
wenige, was ihr behütet habt. |
 |
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| 49. |
Alsdann wird
danach
ein Jahr
kommen,
in welchem die Menschen Erleichterung finden und in welchem
sie (Früchte) pressen." |
 |
|
| 50. |
Und der König sprach: Kommt
zu mir mit ihm. Dann als der Gesandte bei ihm eingetroffen ist,
sprach er:
Kehre zu
deinem Herrn zurück, dann frage ihn,
wie der Frauen
Zustand
ist,
derjenigen,
die sich in die Hände schnitten; denn
mein Herr
kennt ihre List recht wohl. |
 |
|
| 51. |
Er sprach:
Wie ist eure Rede, als ihr bezweckt
habt zu verführen Yusuf gegen seine
Seele? Sie sagten:
Allah
bewahre. Wir haben nichts
Schlimmes über ihn erfahren! Es sprach
die Frau des Aziz:
In dem Moment ist die Wahrheit
hervorgekommen. Ich habe ihn
bezweckt zu verführen gegen seine Seele, und er gehört sicherlich
zu den Wahrhaftigen. |
 |
|
| 52. |
Dies,
damit er erfährt, dass
ich ihn nicht verrate
in seiner Abwesenheit, und damit
Allah die List
der Verräter nicht gelingen
lässt. |
 |
|
| 53. |
Und ich bin nicht losgelöst
von meiner Seele; denn
wahrlich gebietet ihm die Seele
das Schlimme;
außer jenen,
die
mein Herr begnadet hat.
Wahrlich,
mein Herr
ist Allverzeihend,
Begnadigender. |
 |
|
| 54. |
Und der König sprach: Kommt
zu mir mit ihm, ich will ihn
dass er meine Seele läutert.
Als er mit ihm geredet hatte, sprach
er: Du bist von heute an bei uns in
vertrauenswürdigem
Ansehen. |
 |
|
| 55. |
Er sprach:
Errichte mich über die Schätze der Erde;
denn ich bin ein wohlerfahrener
Hüter. |
 |
|
| 56. |
Und so verliehen
wir
Josef Macht auf
der Erde; er hatte sie inne, wo er
will.
Wir gewähren
unsere Gnade,
wem wir wollen,
und wir lassen den
Lohn der Wohltäter nicht verlorengehen. |
 |
|
| 57. |
Und der Lohn des Jenseits
ist besser für diejenigen, die überzeugt
sind und gottesehrfürchtig
sind. |
 |
|
| 58. |
Und es sind die Brüder
Yusufs
eingetroffen dann sind sie zu ihm eingetreten, er erkannte sie, sie aber erkannten ihn
nicht. |
 |
|
| 59. |
Und als er sie mit
ihrer Ausrüstung ausgerüstet hatte, da sagte er: Kommt
zu mir mit
einem Bruder
von euch, von
eurem Vater.
Seht ihr nicht,
dass ich volles Maß gebe und
ich bin Bester der Gastgeber |
 |
|
| 60. |
Doch falls
ihr
nicht
mit
ihm zu
mir kommt,
dann sollt ihr kein Maß von mir erhalten, noch sollt ihr mir
nahe kommen." |
 |
|
| 61. |
Sie sagten:
Wir werden bezwecken,
ihn von
seinem Vater
zu trennen; und das tun wir bestimmt." |
 |
|
| 62. |
Und er sprach zu
seinen Dienern:
Errichtet ihr Stückgut in ihre
Exkursionslasten,
so dass sie sie erkennen können, wenn sie zu
ihren Angehörigen
zurückgekehrt sind, auf dass
sie zurückkehren. |
 |
|
| 63. |
Dann als sie zu ihrem Vater
zurückgekehrt sind,
sagten sie: Oh
unser Vater, das Maß ist uns
verweigert worden; dann
entsende unseren Bruder mit uns, so
dass wir das Maß erhalten; und
wir sind seine Behütenden. |
 |
|
| 64. |
Er sagte: Kann
ich ihn
euch
etwa anders anvertrauen,
als ich euch
zuvor seinen Bruder
anvertraut habe?
Dann ist Allah Bester der Behüter,
und er ist Gnädigster der Begnadigenden. |
 |
|
| 65. |
Und als sie ihr
Gepäck öffneten, da fanden sie, dass ihnen
ihr Stückgut zurückgereicht worden ist. Sie sagten: Oh
unser Vater, wie vergehen wir
uns? Dieses unser Stückgut ist uns zurückgereicht
worden.
Wir
werden den Vorrat für
unsere Angehörigen heimbringen
und wir werden unseren Bruder
behüten, und wir werden
gemehrt das Maß eines
Lasttieres
haben. Das ist ein leicht erhältliches Maß. |
 |
|
| 66. |
Er sprach:
Ich entsende
ihn nicht mit euch, bis
ihr mir ein festes Versprechen im Namen
Allahs
zukommen lasst, dass ihr
zu mir kommen werdet
mit ihm, außer euch wird die Rückkehr
umfasst.
Dann als
sie ihm ihr festes Versprechen
zukommen ließen, sprach er:
Allah
wacht über das, was wir sagen. |
 |
|
| 67. |
Und er
sprach:
Oh meine Kinder, tretet nicht
ein durch ein einziges
Tor, und tretet ein durch verschiedene
Tore; ich
kann euch nicht etwas gegen Allah
nützen. Das Urteil
ruht bei
Allah
allein. Auf Ihn vertraue ich, und auf Ihn sollen die
Vertrauenden vertrauen. |
 |
|
| 68. |
Dass sie
auf die Art
eingetreten sind wo ihr Vater
es ihnen gebietet, konnte
nicht
etwas
gegen
Allah
nützen; nur wurde auf diese Weise
ein Bedürfnis in Jakobs
Seele befriedigt; und er ist gewiss
Eigner von Wissen, weil wir ihn gelehrt hatten, allein die meisten Menschen wissen
es nicht. |
 |
|
| 69. |
Und als
sie bei Josef
eingetreten sind, hat er seinen Bruder
Zuflucht gewährt. Er sprach:
Ich bin
dein Bruder; leide nicht über das, was sie getan haben. |
 |
|
| 70. |
Dann als er sie mit
ihrer Ausrüstung ausgerüstet hat, hat er den Trinkbehälter in seines Bruders Exkursionslast errichtet.
Daraufhin verlautbarte ein Verlautbarender: Oh ihr
Kamelführer, ihr seid gewiss
Stehlende. |
 |
|
| 71. |
Sie sagten, indem sie sich zu ihnen wandten: Was
vermisst ihr? |
 |
|
| 72. |
Jene sagten: Wir
vermissen den Maßbecher des Königs,
und wer ihn mit ihm eingetroffen ist, soll
eine Trageladung eines Lasttieres erhalten,
und ich bin für ihn Bürgender. |
 |
|
| 73. |
Sie sagten: Bei
Allah,
ihr wisset doch,
dass wir nicht eintreffen lassen, um Unheil auf
der Erde zu stiften,
und wir sind keine Stehlenden. |
 |
|
| 74. |
Sie sagten: Was soll
dann Vergeltung dafür sein, wenn ihr Lügner seid? |
 |
|
| 75. |
Sie sagten:
Vergeltung dafür sei der,
in dessen Exkursionslasrt er gefunden wird,
dann soll er das Vergeltung dafür sein.
Derart vergelten wir den Übeltätern. |
 |
|
| 76. |
Dann hat er
angefangen ihre Säcke vor dem Sack
seines Bruders; daraufhin ließ er ihn
aus dem Sack
seines Bruders
heraustreten. So richteten
wir es für Yusuf
ein; er hätte seinen Bruder
nach des Königs
Religion
nicht festnehmen
können; außer dass Allah will. Wir erhöhen um Rangstufen
wen wir wollen;
und über jedem, der Wissen hat, ist der
eine,
Eigner
von Wissen des Wissenden. |
 |
|
| 77. |
Sie sagten:
Falls er gestohlen hat, dann hat zuvor ein Bruder von ihm
gestohlen.
Dann hat
Yusuf es in seiner Seele
verborgen und stellte es für sie nicht heraus.
Er sprach: Ihr in der Tat
übler zu
sein; und
Allah
weiß am besten, was ihr behauptet. |
 |
|
| 78. |
Sie sagten:
Oh Aziz, er hat einen
großen
hochbejahrten Vater, dann nimm einen von uns
statt seiner an;
wahrlich wir sehen dich unter
den Wohltätern. |
 |
|
| 79. |
Er sprach:
Allah behüte,
dass wir einen festnehmen
außer den, bei dem wir unsere Sachen gefunden haben; wir
wären sonst wahrlich ungerecht. |
 |
|
| 80. |
Als sie die Hoffnung, ihn umzustimmen, aufgegeben hatten, gingen sie zu
lauteren Beratung abseits. Es sprach ihr Ältester: Wisset ihr nicht,
dass
euer Vater
von euch ein festes Versprechen im Namen
Allahs
angenommen hat und
dass ihr zuvor in eurer Pflicht gegen Josef gefehlt habt?
Darum lasse ich
der Erde nicht ab, bis mein Vater es mir erlaubt
oder Allah
für mich urteilt; und er ist Bester der Urteilenden. |
 |
|
| 81. |
Kehrt ihr zu eurem Vater
zurück und sprecht: Oh
unser Vater, dein Sohn hat gestohlen;
und wir haben nicht bezeugt,
außer was wir wussten, und wir
konnten keine Hüter des Verborgenen sein. |
 |
|
| 82. |
Frage
nur in der Stadt nach, in der wir waren, und in der
Karawane, mit der wir kamen; gewiss, wir sagen die Wahrheit. |
 |
|
| 83. |
Er sprach: Nein, sondern eure
Seelen haben euch ein Gebot vorgetäuscht.
Dann Standhaftigkeit in Schönheit.
Vielleicht
kommt Allah mit allesamt zu mir.
Gewiss, Er ist Der Allwissende,
der Allurteilende. |
 |
|
| 84. |
Und er wandte sich von ihnen ab und sprach: Oh
meine Gram um Yusuf!
Und seine Augen sind von
der Trauer erhellt, dann
beherrschte er sich. |
 |
|
| 85. |
Sie sagten: Bei
Allah, du hörst nicht auf, von Yusuf
zu gedenken, bis du erregt
bist oder zu denen
gehörst, die zugrunde gehen. |
 |
|
| 86. |
Er sprach: Ich breite meinen Kummer aus und meine Trauer vor Allah,
und ich weiß von Allah,
was ihr nicht wisset. |
 |
|
| 87. |
Oh meine Kinder,
geht, dann empfindet
von Yusuf
und seinem Bruder
und zweifelt nicht an
Allahs
Geistigkeit; denn an Allahs Geistigkeit zweifelt nur
das ungläubige Volk. |
 |
|
| 88. |
Als sie dann
bei ihn
eingetreten sind, sagten sie:
Oh Aziz,
die Not hat uns und
unsere Angehörigen
geschlagen,
und wir haben Stückgut
von geringem Wert
eintreffen lassen;
so gib
uns das volle Maß und sei wohltätig gegen uns.
Wahrlich, Allah vergilt
den Wohltätigen. |
 |
|
| 89. |
Er sprach: Wisset ihr, was ihr Yusuf und
seinem Bruder antatet, weil ihr
Ignorante wart? |
 |
|
| 90. |
Sie sagten: Bist du etwa gar Yusuf? Er sprach: Ich bin Yusuf,
und dies ist mein Bruder.
Allah ist
wahrlich gnädig gegen uns gewesen. Wahrlich, wer
rechtschaffen ist
und standhaft ist, nimmermehr lässt
Allah den Lohn der
Wohltäter verloren gehen. |
 |
|
| 91. |
Sie sagten: Bei
Allah!
Wahrlich, Du warst
von Allah
vor uns beeindruckt.
Und wahrlich wir sind Fehlerhafte. |
 |
|
| 92. |
Er sprach: Kein
Tadel
über euch an dem Tag. Möge Allah
euch vergeben! Und er ist
Gnädigster der Begnadigenden. |
 |
|
| 93. |
Geht
mit meinem Hemd und legt es auf
das Gesicht meines Vaters;
und er kommt wahrnehmend. Und kommt zu mir mit euren
Angehörigen allesamt. |
 |
|
| 94. |
Als die Karawane aufgebrochen
war, sprach
ihr Vater:
Wahrlich, ich spüre den Wind Josefs, auch wenn ihr mich
für schwachsinnig haltet." |

|
|
| 95. |
Sie sagten: Bei
Allah, du
befindest dich gewiss in deinem alten Irrtum." |
 |
|
| 96. |
Dann als der Verheißende
eingetroffen ist, da legte er
es auf sein Gesicht, dann
rückkehrt er wahrnehmend. Er sprach: Habe ich euch nicht
gesagt: Ich weiß von Allah
was ihr nicht wisset? |
 |
|
| 97. |
Sie sagten: Oh
unser Vater bitte für uns um
Vergebung unserer Sünden; wir sind wahrlich
Fehlerhafte. |
 |
|
| 98. |
Er
sprach:
Ich werde
Vergebung für euch von
meinem Herrn
erbitten. Wahrlich, Er ist der
Allvergebende,
der Begnadende. |
 |
|
| 99. |
Als sie dann
bei Josef eingetreten sind, hat er seinen Eltern Zuflucht
gewährt und sprach:
Tretet ein in
Ägypten, falls Allah
es gewollt hat, in Überzeugung. |
 |
|
| 100. |
Und er
hat seine Eltern
auf den Thron erhöht, und sie
sind sich-niederwerfend vor ihm gestürzt. Und er
sprach: Oh mein Vater, dies ist
Deutung meiner
Vision
von damals, wie
mein Herr ihn
wahrheitsverpflichtend errichtet hat. Und
er
ist wohltätig zu mir gewesen, als er mich aus dem Kerker hat heraustreten lassen und mit euch aus der Herausstellung
eingetroffen ist, nachdem der
Satan zwischen mir und zwischen meinen Brüdern
Zwietracht gestiftet hatte. Wahrlich,
mein Herr ist gütig, zu
wem er will;
denn er ist der Allwissende,
der Allurteilende. |
 |
|
| 101. |
Mein
Herr, Du hast mir
an der Herrschaft zukommen
lassen und mich
Deutung von Berichteten gelehrt. Oh
Schöpfer
der Himmel und
der Erde,
du bist mein Beschützer in dem
Diesseits und im Jenseits.
Lass mich als Ergebener sterben und vereine mich mit den
Rechtschaffenen." |
 |
|
| 102. |
Dies ist die Kunde
von dem Verborgenen, das Wir dir offenbaren. Du warst nicht
bei ihnen, als sie sich
über ihr
Gebot vereinigt haben, indem
sie Ränke schmiedeten. |
 |
|
| 103. |
Und die meisten Menschen werden
nicht Überzeugte, würdest du
dich noch so bemühen. |
 |
|
| 104. |
Und du fragst sie nicht nach Lohn.
Wahrlich ist er nichts als
Gedenken für alle Welten. |
 |
|
| 105. |
Und wie viele
Zeichen
sind in den Himmeln und auf der
Erde, an denen sie vorbeigehen,
indem sie sich von ihnen abwenden! |
 |
|
| 106. |
Und die meisten von
ihnen sind nicht
überzeugt von Allah,
und sie sind Beigesellende. |
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| 107. |
Sind sie denn
überzeugt,
dass nicht eine überwältigende Strafe von
Allah
zu ihnen kommt, oder
dass nicht
überraschend die Stunde
zu ihnen kommt,
während sie es nicht erahnen? |
 |
|
| 108. |
Sprich:
Sie ist mein Weg: Ich rufe zu Allah mit
Wahrgenommenem - ich und der mich befolgt hat. Und
lobgepriesen ist Allah, und
nicht bin ich unter den Beigesellenden. |
 |
|
| 109. |
Und nicht haben wir vor dir
entsandt
außer Männern,
denen Wir die
Offenbarung gaben, von
Angehörigen der Städte. Sind sie nicht
auf der Erde umhergezogen,
so dass sie schauen konnten, wie das Ende derer war, die vor
ihnen lebten? Und gewiss, des
Jenseits Kreis ist besser für die
Gottesfürchtigen. Wollt ihr es denn nicht begreifen? |
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| 110. |
Bis die Gesandten
die Hoffnung aufgaben und dachten, sie würden belogen,
ist unsere Hilfe
bei ihnen eingetroffen; da wurden jene errettet, die
wir wollen. Und nicht wird zurückgereicht
werden
Leid von uns von dem Volk
der Verbrecher. |
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| 111. |
Wahrlich, in ihren
Geschichten ist eine Lehre für
Vordere
des Verständnisses. Es ist
kein erdichteter
Bericht, sondern eine Bestätigung
desjenigen,
der
zwischen
ihren Händen ist, und eine deutliche Darlegung jeden
etwas und
eine Führung
und Gnade
für ein
überzeugtes
Volk. |
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